Technologie

Konzeptstudie für nationalen Innovationspark in der Region Basel

Eine solche Fläche wie den Flugplatz Dübendorf könnte man dem Bund in der Nordwestschweiz nicht für einen Innovationspark zur Verfügung stellen. Dafür hat der Verein 27 Standorte geprüft, darunter die Areale Bachgraben in Allschwil, Klybeck, Rosental und Volta Nord in Basel, EBM/ABB in Münchenstein und Arlesheim, Polyfeld in Muttenz und Salina Raurica in Pratteln.

Eine solche Fläche wie den Flugplatz Dübendorf könnte man dem Bund in der Nordwestschweiz nicht für einen Innovationspark zur Verfügung stellen. Dafür hat der Verein 27 Standorte geprüft, darunter die Areale Bachgraben in Allschwil, Klybeck, Rosental und Volta Nord in Basel, EBM/ABB in Münchenstein und Arlesheim, Polyfeld in Muttenz und Salina Raurica in Pratteln.

Der vom Bund initiierte nationale Innovationspark soll einen Standort in der Region Basel haben: Ein von den Kantonen Basel-Stadt und Baselland sowie der Handelskammer beider Basel getragener Verein hat dazu eine Konzeptstudie vorgelegt.

Die eidg. Räte haben sich 2012 für die Bildung eines nationalen Innovationsparks mit mehreren Standorten ausgesprochen. Die Konferenz der Kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren (VDK) konkretisiert das Vorhaben. Ein Konzept für die Nordwestschweiz hat der Verein «Schweizer Innovationspark Region Nordwestschweiz» erstellt.

Der Innovationspark soll als Plattform für Hochschulen und Unternehmen Austausch und gemeinsame Projekte ermöglichen und so der Innovationsförderung dienen. Thematisch soll er sich auf die in der Region konzentrierte Kompetenz in Gesundheit, Ernährung und Nanowissenschaften ausrichten, wie es in der Studie heisst.

Der Themenschirm «Biomedical Engineering, Sciences and Technologies» umfasst dabei die klassischen Life Sciences wie Pharma, Medizin oder Pflanzenwissenschaften sowie darin integrierte Technologien wie IT, Sensorik, Messtechnik und anderes. Für die Anfangsphase könnten gemäss Studie konkrete Themenschwerpunkte gesetzt werden.

Finanzierung noch offen

Mit seinen Hochschulen und Industrien, der hervorragenden Verkehrsanbindung und internationalen Vernetzung sei die Region zudem prädestiniert für einen sogenannten Hubstandort, meint der Verein. Dieser muss gegenüber den anderen, sogenannten Netzstandorten zusätzliche Anforderungen erfüllen.

Idealerweise sei der Innovationspark als Campus oder engmaschiges Netz konzipiert, dies mit Labor- und Büroinfrastruktur, Räumen für informellen Austausch und Entwicklungsfläche zur Firmenansiedlung. Für den Betrieb brauche es eine regionale, private oder öffentlich-rechtliche Trägerschaft und ein operatives Management.

Vom Bund wird für den Aufbau Unterstützung erwartet. Die beiden Basel müssten allerdings im Rahmen einer Public-Private-Partnership finanzielle Vorleistungen erbringen, heisst es weiter. Derzeit könnten jedoch weder Investitions-noch Betriebskosten beziffert werden. Langfristig müsse der Betrieb selbsttragend sein.

Sieben Standorte

Zur Ansiedelung hat der Verein 27 Standorte grob und sieben davon systematisch geprüft: Bei allen sieben seien die Chancen auf Realisierbarkeit hoch, wird in der Studie festgehalten.

Dabei handelt es sich um die Areale Bachgraben in Allschwil, Klybeck, Rosental und Volta Nord in Basel, EBM/ABB in Münchenstein und Arlesheim, Polyfeld in Muttenz und Salina Raurica in Pratteln.

Laut dem Verein bietet die Nordwestschweiz somit hervorragende Möglichkeiten für einen Innovationspark. Umsetzung und Standortwahl würden unter anderem von der Finanzierungsform und von politischen Faktor

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