Coronavirus

Kreative contra Corona: Das sind die ersten Werke – ganz in der urbaslerischen Plakat-Tradition

Die Welle der Ansteckungen mit dem Coronavirus flacht in der Region langsam etwas ab. Das ist allerdings noch kein Grund, die Vorsicht nun einfach aufzugeben. Wie Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga (SP) noch am Montag in Basel sagte, zeige dies die Wirkung der getroffenen Schutzmassnahmen. Es sei aber noch kein ausreichender Grund, die Massnahmen vorschnell aufzuheben.

Entsprechend arbeiten die Basler Werber und Grafiker der Initiative «Kreative contra Corona» um Jean Jacques Schaffner weiter. Eine erste Sichtung der Einsendungen seit dem 1. April zeigt: Es gibt sie noch, die Basler Tradition der kreativen, freien Plakatgestaltung.

Gestandene Künstler und junge Agenturkräfte

Unter den Künstlern befinden sich unter anderem die bekannten Grafiker Lorenz Grieder und Armin Vogt. Auch das Künstler- und Grafikerpaar Gret und Christian Mengelt aus Blauen hat sich beteiligt, ebenso wie Ruedi Pfirter aus Hölstein. Mit Michel Capobianco, Linda Lunati und Sascha Schindelholz sind aber auch jüngere Vertreter dabei, die bei namhaften Basler Agenturen arbeiten.

Die Plakate setzen sich damit auseinander, wie mit der Krise umzugehen sei. Und sie verleihen dem Aufruf des Bundesrats einen zweiten Schub: Indem sie in frischer Form die wichtigste Botschaft zur Stunde kreativ umsetzen, nämlich Abstand halten, Hände waschen und trotz des fulminanten Frühlingsstarts verantwortungsvoll mit der Gefahr von Ansteckungen umzugehen. Die bz wird Plakate dieser Basler Awareness-Kampagne im Rahmen der Berichterstattung und in loser Folge grossformatig publizieren. Unterstützt wird die Aktion auch von Pro Innerstadt und dem Portal basellive.ch. Einsendeschluss für weitere interessierte Teilnehmer ist nach wie vor Sonntag, der 19. April.

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