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Kritik an Polizeieinsatz: Zwei Interpellationen eingereicht

Die unbewilligte Kundgebung vor der Matthäuskirche wurde von der Polizei mit Gummischrot aufgelöst

Die unbewilligte Kundgebung vor der Matthäuskirche wurde von der Polizei mit Gummischrot aufgelöst

Zwei Mitglieder des grossen Rats aus den dem linken Lager haben Interpellationen gegen den Polizeieinsatz vor der Matthäuskirche eingereicht. Baschi Dürr hält den Einsatz von Gummischrot und Reizgas an der unbewilligten Demonstration für gerechtfertigt.

Der Polizeieinsatz gegen die unbewilligte Demonstration vom 3. März im Kleinbasel hat zwei Interpellationen aus dem linken Grossratslager provoziert, die gestern von Polizeidirektor Baschi Dürr beantwortet worden sind.

Dürr betonte dabei nochmals, dass die Demonstrationsteilnehmer vor dem Gummischrot- und Reizgaseinsatz mehrmals gewarnt worden seien (die bz berichtete). Dies bestritten die beiden Interpellationärinnen Ursula Metzger (SP) und Heidi Mück (GB), die beide sagten, dass sie von Teilnehmern wüssten, die die Warnungen nicht gehört hätten und vom Angriff überrascht worden seien.

Zudem betonten sie, dass es sich bis zum Polizeieinsatz um eine friedliche Kundgebung ohne Sachbeschädigung gehandelt habe, bei der auch viele Familien mitgemacht hätten. Die beiden Politikerinnen waren mit Dürrs Antworten auf ihre Motionen nicht befriedigt, wie sie in ihren Antworten sagten. 

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