Verpflegung

Langsam umzingelt Coop den Barfi

Vorbei die Zeiten der günstigen Schuhe – «Coop to go» folgt auf «Bata».

Vorbei die Zeiten der günstigen Schuhe – «Coop to go» folgt auf «Bata».

Gourmessa und andere Take-aways in Barfi-Nähe bekommen einen Mitstreiter. Coop konkurrenziert aber vor allem sich selber.

Links ein libanesisches Restaurant, rechts die Brötli-Bar, dazwischen Schuhe. Abwechslung an Basels Hauptplatz, das war einmal: Bald eröffnet zwischen den zwei Gastrobetrieben am Barfüsserplatz ein weiteres Esslokal.

Coop-to-go heisst der Take-away-Shop aus dem Hause Coop. Er will seine Kunden schnell verpflegen und mit ihnen einen locker-jugendlichen Umgang pflegen. Bei Coop-to-go sagt man sich konsequent Du, so will es das Konzept. Da wirkt Coop Pronto gegenüber fast schon altbacken mit seinem Sie.

Wann der Laden eröffnet wird, ist noch nicht klar, fest steht aber: Wo früher Bata Schuhe verkaufte, sollen noch dieses Jahr frische Müsli, Panini und Salate angeboten werden. Ein Sortiment, das es bereits bei der Migros-Gourmessa eine Tramstation entfernt im Drachen-Center gibt – und bei Coop selber, wenn auch in reduzierter Form.

Aber auch der Coop im Pfauen, keine zwei Minuten vom Barfi entfernt, bietet Take-away an, genauso wie der Coop City an der angrenzenden Gerbergasse und Coop Pronto am Barfi selber.

Diese Filiale ist erst der Anfang

Bei Coop hat man aber keine Angst, sich gegenseitig Kunden streitig zu machen: «An einem solchen Standort hat es Platz für mehrere Anbieter. Zudem ergänzen sich die Angebote», sagt Sprecher Ramón Gander. Der Barfi sei prädestiniert für einen Take-away: «Es gibt eine grosse Nachfrage nach Essen, welches sofort konsumiert werden kann.»

Bis 2020 will Coop schweizweit 50 Shops eröffnen, davon weitere Filialen an «interessanten» Orten in Basel.

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Autorin

Martina Rutschmann

Martina Rutschmann

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