Laufendes Verfahren
Verdacht auf sexuelle Übergriffe an Basler Tagesschule Ackermätteli

Eine Lehrperson der Tagesschule Ackermätteli in Basel soll sich mehrfach an Kindern vergangen haben, wie «20 Minuten» am Donnerstag berichtete.

Lea Meister
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Am Schulhaus Ackermätteli soll es zu Übergriffen gekommen sein.

Am Schulhaus Ackermätteli soll es zu Übergriffen gekommen sein.

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Der beschuldigte Lehrer sei inzwischen vom Unterricht freigestellt worden. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt bestätigt gegenüber dieser Zeitung, dass ein Verfahren gegen eine Lehrperson «wegen Verdachts diverser Verfehlungen zum Nachteil von Schülern» laufe. Auch das Erziehungsdepartement bestätigt gegenüber «20 Minuten» ein laufendes Verfahren.

Am Donnerstag informierten die Behörden die Eltern über den Fall. Es sollen mindestens fünf Kinder aus mehreren Klassen betroffen sein. Mehrere Eltern hätten unterdessen Strafanzeige eingereicht.

Betroffene sind Kinder mit einer Behinderung

Da die Tagesschule Ackermätteli ein Spezialangebot der baselstädtischen Volksschule für Kinder mit einem speziellen Bildungsbedarf ist, handelt es sich bei den Betroffenen um Kinder mit einer Behinderung.

Das Erziehungsdepartement (ED) sagt gegenüber «20 Minuten»: «Bei Anhandnahme eines Verfahrens von Seiten der Ermittlungsbehörden wird die Lehr- oder Fachperson aus dem Unterricht genommen und weitere Schritte eingeleitet». Den Eltern werde ausserdem eine Kontaktmöglichkeit angeboten, an die sie ihre Fragen richten können und die ihnen Unterstützung bieten soll, so ED-Sprecher Simon Thiriet.

Weitere Angaben machte die Staatsanwaltschaft am Donnerstagnachmittag nicht, da sie sich «grundsätzlich nicht zu allfällig hängigen Strafverfahren äussere», so Kriminalkommissär René Gsell auf Anfrage.

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