Nationalratswahlen 2015
«Lehmann-Listenverbindung» der Mitteparteien steht wieder

In Basel-Stadt treten CVP, EVP, BDP und Grünliberale mit derselben Listenverbindung zu den Nationalratswahlen an, die schon 2011 den Erfolg für CVP-Mann Markus Lehmann brachte.

Nicolas Drechsler
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Markus Lehmann.

Markus Lehmann.

Juri Junkov

Was einmal klappte soll wieder funktionieren. 2011 war Markus Lehmann (CVP) in den Nationalrat eingezogen, obwohl er deutlich weniger Stimmen gemacht hatte, als Kandidaten anderer Parteien. Grund dafür war eine breite Listenverbindung kleiner und kleinster Parteien in der ungefähren Mitte des politischen Zentrums.

So konnte Lehmann dank des Baselstädtischen Wahlsystems den Grünen ihren Sitz abjagen und Anita Lachenmeier aus der Grossen Kammer kippen. Dies nachdem die CVP zuvor dreimal in Folge bei nationalen Wahlen in Basel-Stadt gescheitert war. Dies in einer Listenverbindung mit den anderen grossen bürgerlichen Parteien.

Ob der Versuch von Erfolg gekrönt ist, wird nicht zuletzt von einem Faktor abhängen, der bei den letzten Wahlen noch eine geringere Rolle spielte. Die Kandidatur des liberalen Christoph Eymann, der insbesondere auch Stimmen links der Mitte holen dürfte.