Im Vorjahr hatte die Bevölkerung im Stadtkanton noch um 0,5 Prozent zugelegt. Markant abgenommen hat 2017 die Bevölkerungszunahme durch Zuwanderung, wie das Statische Amt am Freitag mitteilte. Mit 199 Personen sei der Wanderungsgewinn wesentlich niedriger ausgefallen als in den früheren Jahren.

12'976 Zuzügen standen letztes Jahr 12'777 Wegzüge gegenüber. Von den Personen, die sich neu in Basel-Stadt niedergelassen haben, stammen mehr als die Hälfte aus dem Ausland. Von jenen, die den Stadtkanton verliessen, zog rund ein Drittel ins Ausland.

Die Zahl der Todesfälle übertraf letztes Jahr jene der Geburten. Zur Welt gekommen sind 2017 im Stadtkanton 1959 Kinder, gestorben dagegen 2131 Personen, was einen Sterbeüberschuss von 182 Personen ergibt. Dass Wanderungsgewinn und Sterbeüberschuss nicht dem Gesamtsaldo entsprechen, hängt mit Saldobereinigungen zusammen, die etwa wegen verspäteter Meldungen nötig werden.

Der Ausländeranteil ist im Stadtkanton weiter gestiegen, nämlich von 35,7 auf 36 Prozent. Die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer sank um 20 auf 127'378, jene der Ausländerinnen und Ausländer stieg dagegen um 802 respektive 1,1 Prozent auf 71'610.

Von den drei Gemeinden des Stadtkantons verzeichnete Riehen das stärkste Bevölkerungswachstum. Dort erhöhte sich die Einwohnerzahl um 1,6 Prozent auf 21'336 Personen. In Basel betrug das Plus mit 176'461 Einwohnerinnen und Einwohnern 0,3 Prozent. während in Bettingen mit 1191 Personen ein Wachstum um 0,1 Prozent resultierte.