Basel
Leitungsbruch: Haushalte am St. Galler Ring waren am Donnerstag ohne Wasser

Nach Wasserleitungsbrüchen am St. Galler-Ring in Basel war am Donnerstag eine dreistellige Anzahl Haushalte zeitweise ohne Wasser im Haus. Die IWB errichteten eine provisorische Ersatzleitung.

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Nach Wasserleitungsbrüchen am St. Galler-Ring in Basel war am Donnerstag eine dreistellige Anzahl Haushalte zeitweise ohne Wasser im Haus. (Symbolbild)

Nach Wasserleitungsbrüchen am St. Galler-Ring in Basel war am Donnerstag eine dreistellige Anzahl Haushalte zeitweise ohne Wasser im Haus. (Symbolbild)

Keystone

Das Malheur hatte mit einem ersten Bruch am Mittwochmorgen begonnen, auf den nach erfolgter Reparatur ein zweiter Bruch am Mittag folgte. In der Nacht auf Donnerstag kam es zu weiteren Leitungsbrüchen. Gemäss dem Sprecher der Industriellen Werke Basel (IWB) sind solche Folgebrüche wegen Druckschwankungen bei der Wiederinbetriebnahme «nicht selten».
Notabgabestellen eingerichtet

Angesichts jener offenbar maroden Leitung machten sich IWB-Monteure daran, bis Donnerstagabend ein Provisorium zu verlegen, um alle Haushalte wieder mit Trinkwasser zu versorgen. Zuvor sind Notabgabestellen errichtet worden, an denen die Bewohner Wasser beziehen konnten. Betroffen waren rund 80 Gebäude mit jeweils mehreren Wohnungen.

Wie und bis wann die Leitung im Boden definitiv repariert werden kann, sei noch offen. Die defekte Wasserleitung ist unter dem Trottoir verlegt. Bei den Brüchen sei nur wenig Wasser nach oben ausgetreten; die Behinderungen des Verkehrs hätten sich in Grenzen gehalten, sagte der Sprecher weiter.

Gemäss Angaben von «Onlinereports» haben die IWB verschiedene für Donnerstag und Freitag vorgesehene Arbeiten an Wasserleitungen in der Region abgesagt, um genügend Fachleute am St. Galler-Ring bereitstellen zu können.