Eröffnung
«Liebe zum Detail» bei den Mahlzeiten und dem Interieur

Die «Pfifferling Störküche» hat sich in den letzten Jahren in Basel als Caterer etabliert. Nun gibt es die beliebten Produkte auch im Restaurant. Heute öffnet im Gundeli das «Pfifferling Deli» und setzt auf «gesunde Schnellverpflegung».

Alan Heckel
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Monika Müller und Christian Speck führen das «Pfifferling Deli» an der Güterstrasse. Kenneth Nars

Monika Müller und Christian Speck führen das «Pfifferling Deli» an der Güterstrasse. Kenneth Nars

In den letzten zehn Jahren hat sich die «Pfifferling Störküche» als Caterer in der Region einen guten Namen gemacht. Auf die Frage zufriedener Kunden, wo man die angebotenen Produkte kaufen könne, musste Gastronomin Monika Müller bisher mit «nirgendwo» antworten.

Das hat nun ein Ende: Heute wird mit «Pfifferling Deli», das Müller als «Schaufenster in der Stadt» bezeichnet, ein Restaurant-Ableger eröffnet. Als «gesunde Schnellverpflegung» umschreiben die Geschäftsinhaber ihre Produkte. «Das kann als Widerspruch aufgefasst werden», sagt Innenarchitekt Christian Speck, der gemeinsam mit Müller für das Restaurant verantwortlich ist.

Auch 45 Minuten sind schnell

«Der Trend in den letzten Jahren zeigt allerdings, dass immer mehr Menschen eine oder mehrere Mahlzeiten ausser Haus zu sich nehmen. Sie sollten die Möglichkeit auf ausgewogene Verpflegung bekommen.» Speck erklärt, dass auch 45 Minuten in die Kategorie «Schnellverpflegung» fallen. «Pfifferling Deli» ist kein Restaurant, in dem man die Mahlzeiten innerhalb von fünf Minuten im Stehen verdrückt, «auch wenn die Möglichkeit besteht, das Essen mitzunehmen», wie Speck hinzufügt.

Das Ladenlokal an der Güterstrasse 138 ist gemütlich eingerichtet, es ist 100 Quadratmeter gross und bietet 20 Sitzplätze. «Dass es in Bahnhofsnähe befindet, ist ein Plus», sagt Monika Müller. Eingerichtet wurde es von Innenarchitekt Speck, der versuchte, das kulinarische «Pfifferling-Deli»-Motto «Liebe zum Detail» auf die Räumlichkeiten zu übertragen: «Ich habe auf sehr archaische Materialien und Wandfarben mit mineralischen Pigmenten zurückgegriffen. Die Leute sollen die Echtheit spüren.»

«Interessanter» Preisrahmen

Frei von künstlichem Firlefanz sind auch die Speisen, die «Pfifferling Deli» anbietet. Keine Emulgatoren, keine Stabilisatoren und kein Convenience-Anteil sorgen dafür, dass die Speisen auch für Menschen mit allerlei Unverträglichkeiten eine Alternative sind. «Wir bieten heimische Kost aus regionalen Produkten an. Vielseitig, aber immer auf die Saison ausgerichtet», erklärt Müller.

Die Mahlzeiten werden in der «Pfifferling Störküche» in Oberwil zubereitet und frisch geliefert. Ansprechen will «Pfifferling Deli» mit dem klaren Essenskonzept in einem «interessanten» Preisrahmen eine relativ breite Konsumentenschicht. Weitere Restaurantableger sind aber nicht geplant.