Luftbelastung
Luftbelastung ist in beiden Basel auf Tiefstwert

Dank günstigen Witterungsbedingungen ist die Ozon- und Stickstoffdioxid-Belastung 2016 in den beiden Basel auf den tiefsten Wert seit Messbeginn in den 80er-Jahren gesunken. Weiterhin grossräumig übermässig ist die Ozonbelastung.

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Aufnahme der winterlichen Stadt Basel: Die Luft wird in den beiden Basel immer besser.

Aufnahme der winterlichen Stadt Basel: Die Luft wird in den beiden Basel immer besser.

Keystone

Der häufige Regen von Mai bis Juli hat indes dazu geführt, dass der durch Sonneneinstrahlung bedingte Ozonanstieg weniger stark ausfiel als im Vorjahr, wie das Lufthygieneamt beider Basel am Dienstag mitteilte. Die Zahl der Stunden mit übermässiger Belastung ging deutlich zurück: In Sissach etwa von 151 auf 51 Stunden, auf der Chrischona von 701 auf 359 Stunden.

Der Jahresgrenzwert der Stickstoffdioxid-Konzentration wurde an der Feldbergstrasse in Basel sowie entlang der Autobahn im Hardwald überschritten. Im Hardwald lag der Wert an zwei Tagen über dem Tagesgrenzwert. 2015 war dies noch an sechs Tagen der Fall gewesen. An der Feldbergstrasse sanken die Überschreitungen von acht Tagen auf einen Tag.

Bei der Feinstaub-Belastung wurde der Jahresgrenzwert an der Messstation an der Feldbergstrasse überschritten, wie es weiter hiess. Eine Überschreitung des Tagesgrenzwerts war dabei an drei Tagen registriert worden, acht weniger als 2015. An den übrigen Stationen gab es maximal zwei Tage mit Grenzwertüberschreitungen. Gegenüber dem Vorjahr fielen grossräumige Wintersmog-Lagen weg.

Nebst den Wetterbedingungen ist der seit Jahren zu beobachtende Rückgang der Luftbelastung gemäss Mitteilung auch eine Folge diverser Massnahmen von Bund und Kantonen. Die Grenzwerte waren 1985 in Kraft getreten.