Stadtentwicklung

Lukrativer Klybeckplus-Verkauf durch Novartis: So viel zahlten die Investoren für die Übernahme

Ein riesiges Gelände, das geprägt werden will: Klybeck Plus. Die Novartis-Areale wurden für einen hohen Preis verkauft.

Ein riesiges Gelände, das geprägt werden will: Klybeck Plus. Die Novartis-Areale wurden für einen hohen Preis verkauft.

Die Firma Central Real Estate übernimmt die Filetstücke von Klybeckplus von der Novartis. Für den Zusammenschluss der Firma und die Übernahme haben Pensionskassen rund 425 Millionen Franken bereitgestellt

Novartis verkauft ihr Kleinbasler Areal an die Firma Central Real Estate Basel AG und zieht sich auf seinen Campus auf Grossbasler Seite zurück. Die bz weiss: Die sechs Investoren haben die Firma mit 425 Millionen Franken ausgestattet, um den Deal zu finanzieren.

Offiziell wurde zum Preis Stillschweigen vereinbart. Grösste Geldgeberin ist die Basler Leben (120 Millionen), gefolgt von der Zuger Pensionskasse (100 Millionen). Auch die Pensionskassen des Gastrogewerbes und der Ärzte sind engagiert. Die bz hatte bereits im Januar berichtet, dass der Pharmakonzern einen Käufer suche.

BASF sucht ebenfalls Käufer für ihren Teil

Auch BASF ist nach eigenen Angaben auf der Suche nach einem Investor für ihren Teil des Klybeckareals. Damit erhält Basel-Stadt neue Verhandlungspartner für das Entwicklungsprojekt Klybeck plus, das der Kanton 2016 mit den Firmen abgeschlossen hat.

Sowohl der Käufer des Novartis-Teils als auch der künftige Käufer des BASF-Teils verpflichten sich, die eingeschlagene Zusammenarbeit mit dem Kanton sowie die Zwischennutzungen weiterzuführen.

Während bürgerliche Politiker die Handänderung in einer ersten Reaktion begrüssen, bedauert die politische Linke, dass nicht der Kanton als Käufer aufgetreten ist. Dass sich die Investoren an die Rahmenvereinbarung mit dem Kanton halten wollten, bezeichnet SP-Präsident Pascal Pfister als immerhin «positives Zeichen».

Autor

Christian Mensch

Autor

Patrick Marcolli

Patrick Marcolli

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