«Eigentlich besteht das Iselin-Quartier aus zwei Quartieren: Einem wohlhabenderen, näher bei der Stadt liegenden Quartier und einem Quartier ‹hinter dem Luzerner-/Wasgenring›, weniger wohlhabend und mit höherem Migrantenanteil», sagt Angelina Koch vom Stadtteilsekretariat Basel-West. Zusammengezählt ergeben die beiden Teile ein Basler Durchschnittsquartier – mit durchschnittlicher Bevölkerungsstruktur, durchschnittlichem Ausländeranteil und durchschnittlichem Durchschnittseinkommen.

Neues Wahrzeichen?

Dass die einschneidende Verkehrsachse umgestaltet wird, begrüsst sie. «Schon jetzt spürt man, dass die umgestaltete Strasse durchlässiger ist. Der Kreisel wird noch weitere Verbesserungen bringen, und vielleicht wird das Trichter-Kunstwerk in der Kreisel-Mitte sogar zum neuen Wahrzeichen des Iselin-Quartiers.»

Ihren Teil zur Aufwertung der Verkehrsachse beigetragen hat auch die Stadtgärtnerei mit der Pflanzung von 136 neuen Bäumen – 78 Hopfenbuchen und 58 Krimlinden. Ursprünglich waren grösstenteils Eschen vorgesehen, als Fortsetzung der bestehenden Eschenallee am Morgartenring. Doch die Verbreitung einer Pilzkrankheit, die vor allem jungen Eschen massiv zusetzt, gab den Ausschlag für Hopfenbuchen und Krimlinden. Bewässert werden die Bäume mit einem unterirdischen Bewässerungssystem.

Kreisel kurz vor Fertigstellung

Das Herzstück der umgestalteten Verkehrsachse ist der neue Kreisel Luzerner-/ Wasgenring. Mittlerweile sind gemäss Tiefbauamt drei Viertel davon fertiggestellt. Dazu wurde im Februar 2014 ein provisorischer Kreisel in Betrieb genommen, der mehrmals verschoben worden ist (siehe Bild rechts). Während der letzten Bauphase, die voraussichtlich im Juli startet und bis September dauert, wird der neue Kreisel erstmals in Betrieb genommen. Das erwähnte geplante Kunstwerk in der Mitte – ein Trichter – hat nicht nur eine gestalterische Funktion. Es soll vielmehr auch Tageslicht einfangen und optisch in die Fussgängerunterführung leiten.