Coronavirus

Maire von Saint-Louis am Coronavirus gestorben – Jean-Marie Zoellé war ein prominenter Politiker des Elsass

Jean-Marie Zoellé, Maire von Saint-Louis, ist in Bonn an den Folgen der Erkrankung am Coronavirus verstorben.

Jean-Marie Zoellé, Maire von Saint-Louis, ist in Bonn an den Folgen der Erkrankung am Coronavirus verstorben.

Der Bürgermeister von Saint-Louis ist an den Folgen einer Erkrankung am Coronavirus gestorben. Wie die Zeitung «L'Alsace» am Montag berichtete, war er zuletzt in Bonn in Deutschland.

Jean-Marie Zoellé (75), Maire von Saint-Louis, ist am Montag, im Krankenhaus St. Petrus von Bonn an den Folgen von Atemschwierigkeiten aufgrund der Infizierung mit dem Coronavirus verstorben, berichtet die Zeitung «l'Alsace». Sie bezog sich auf ein Communiqué der Familie, das die Mairie verbreitet hat. Er war am 28. März vom Spital in Mulhouse nach Bonn verlegt worden.

Zoellé war am 15. März beim ersten Wahlgang der Kommunalwahlen deutlich im Amt bestätigt worden, hatte die Organisation der Wahlen, die die französische Regierung entschieden hatte, aber stets als einen Fehler bezeichnet. Der bürgerliche Politiker hat sich intensiv für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Basel und den deutschen Nachbarn engagiert. Seit 1989 war er als Stellvertreter von Jean Ueberschlag erster Bürgermeister und hatte die Funktion als Maire bei dessen Rücktritt 2011 von ihm übernommen.

Laut Mitteilung der Stadt kann es wegen der Coronakrise derzeit keine offizielle Trauerfeier geben. Diese werde nachgeholt, wenn die Einschränkungen aufgrund der Pandemie aufgehoben werden. Zoellé hinterlässt eine Ehefrau, Kinder und Enkelkinder.

Autor

Peter Schenk

Peter Schenk

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