Nun auch im Unterricht

Maskentragpflicht an Basler Schulen wird ausgeweitet – Lager finden keine mehr statt

Ab Montag gilt die Maskentragpflicht an den Sekundarschulen, den Gymnasien, der FMS sowie den Berufsfachschulen neu auch während des Unterrichts.

Ab Montag gilt die Maskentragpflicht an den Sekundarschulen, den Gymnasien, der FMS sowie den Berufsfachschulen neu auch während des Unterrichts.

Die stark steigenden Corona-Fallzahlen der letzten Tage erfordern weitere Massnahmen. Ab Montag, 26. Oktober, gilt die Maskentragpflicht an den Sekundarschulen, den Gymnasien, der FMS sowie den Berufsfachschulen neu auch während des Unterrichts.

In den letzten Tagen haben die Corona-Fallzahlen in Basel-Stadt massiv zugenommen. Erstmals müssen auch Ansteckungen auf Kontakte in der Schule zurückgeführt werden. Aufgrund dieser Entwicklung ergreife das Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt in Absprache mit dem Gesundheitsdepartement jetzt weitere Massnahmen, heisst es in einer Mitteilung.

Ziel der Massnahmen sei, dass der Präsenzunterricht aufrecht erhalten bleibt und der Schutz aller Personen sichergestellt werden kann. «Der soziale Austausch in der Schule ist enorm wichtig und fehlt bei einer Schulschliessung», wird Regierungsrat und Departementsvorsteher Conradin Cramer zitiert.

Nun gilt die Maskenpflicht auch im Unterricht

Bislang mussten die Schülerinnen und Schüler die Maske auf dem Areal der der Sekundarschulen, den Gymnasien, der FMS sowie den Berufsfachschulen tragen. Ab Montag, 26. Oktober, wird die Maskenpflicht auch auf den Unterricht ausgedehnt. Das betreffe auch die Lehr- und Fachpersonen, heisst es weiter. 

Ausnahmen gebe es aus medizinischen Gründen oder wenn eine Lehrperson einen Abstand von 2,5 Metern einhalte. Auf der Primarstufe (Kindergärten, Primarschulen und Tagesstrukturen) gibt es weiterhin keine Maskenpflicht für die Schülerinnen und Schüler. 

Keine Lager und ein angepasster Sportunterricht

Bis Ende Schuljahr werden auf allen Schulstufen keine Lager mehr durchgeführt. Zudem werde der Sportunterricht angepasst. Dieser könne in der klassischen Form ab der Sekundarschule bis auf Weiteres nicht mehr stattfinden.

Kontaktsportarten und zum Teil zu kleine Garderoben würden ein zu grosses Risiko mit sich bringen. Das Erziehungsdepartement hat entschieden, dass diese Unterrichtsstunden in der Übergangszeit anderweitig beschult werden, bis ein Alternativprogramm gefunden wird.

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