Der lange Streit geht in die nächste Runde. Es war am 22. Februar, als die «Basler Zeitung» einen Artikel über Telebasel publizierte, der dem Sender unterstellte, «von der Regierung gesteuert» zu werden. Telebasel soll von seinem Management «heruntergefahren» worden sein und «die Sendezeit halbiert». 

Telebasel sieht sich seit zwei Jahren als Opfer einer Kampagne der BaZ. Entsprechend empfindlich reagierten die Verantwortlichen des Senders auf die Berichterstattung. Die rechtlichen Schritte waren ein Gipfel der Auseinandersetzung.

Angebote gefielen Telebasel nicht

Wie der Sender am Dienstag mitteilte, könnten «diese und weitere Unwahrheiten» nicht akzeptiert werden. Eine superprovisorische Verfügung wurde vom Zivilgericht erlassen und nach einer Verhandlung anfangs März bestätigt. 

Nun geht es weiter. Eine aussergerichtliche Einigung habe nicht erreicht werden können, schreibt der Sender in der Mitteilung. «Gespräche mit der Redaktion der Basler Zeitung mit dem Ziel, den Konflikt gütlich beizulegen, sind leider an deren ungenügenden Angeboten gescheitert», heisst es. Deshalb habe die Stiftung beschlossen, mit Ablauf der vom Gericht gesetzten Frist am 4. Juni 2018 die ordentliche Klage einzureichen.