Im März sind die Tourismusübernachtungen gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Es wurden insgesamt 120 248 Logiernächte gebucht, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einer Zunahme von 5,2% bzw. 5907 Nächten entspricht. Das gute Resultat ist auf ausländische wie auch auf Schweizer Gäste zurückzuführen. So ist vor allem die Zahl der deutschen Besucher um 2462 Übernachtungen (+16,8%) gestiegen.

Dabei haben sich Hoteliers und andere Anbieter der Tourismusbranche eben noch darüber beklagt, dass während der Baselworld die Übernachtungen zurückgegangen seien. Ist es mit der Uhren- und Schmuckmesse also doch besser gelaufen als erwartet? Daniel Egloff, Direktor von Basel Tourismus, verneint: «Die Zunahme der Übernachtungen ist nicht auf die Baselworld zurückzuführen.»

Fasnacht als Erklärung

Er bestätigt, dass während der Messe die Nachfrage magerer ausgefallen ist. Zum Beispiel lagen weniger Hotelschiffe am Rheinufer als im vergangenen Jahr, und sie verzeichneten auch weniger Logiernächte. Am stärksten könne man laut Egloff den Rückgang an den umliegenden Städten messen: «Die Hotels in Basel sind während der Messe noch relativ gut ausgelastet, dafür sind die Zahlen in Olten oder Freiburg stark zurückgegangen.»

Egloff erklärt die positiven Tourismuszahlen vom März mit einem anderen Basler Grossanlass: der Fasnacht. «Es ist ein Kalenderzufall: Die Fasnacht fand 2018 im Februar statt. Dieses Jahr war sie im März.» Tatsächlich ist in der Nacht auf den Morgestraich mit 6279 Übernachtungen die grösste Anzahl Gäste seit Jahresbeginn verzeichnet worden.

Seit Januar ist aber im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang zu vermerken: Mit insgesamt 279 104 Logiernächte kamen 19 408 Gäste weniger nach Basel (–6,5%). Stark zurückgegangen ist dabei die Anzahl der Inlandgäste, die um 15,2% abgenommen hat: Das sind 16 565 Übernachtungen weniger. (jod)