Euro-Airport
Mehr Flüge: Anrainer fordern Prüfung der Umweltverträglichkeit

Der Euro-Airport soll künftig stärker genutzt werden. Die vom Fluglärm betroffenen Anrainer verlangen eine Prüfung der Umweltverträglichkeit dieser Pläne des Bundes.

Merken
Drucken
Teilen
Eine Kapazitätserweiterung des Euro-Airports würde die Anrainer mit noch mehr Fluglärm belasten (Symbolbild)

Eine Kapazitätserweiterung des Euro-Airports würde die Anrainer mit noch mehr Fluglärm belasten (Symbolbild)

Keystone

Die deutschen und französischen Anrainer des Euro-Airport (EAP) fordern in einem Brief an den Trinationalen Eurodistrict Basel (TEB) eine Umweltverträglichkeitsprüfung, «wie sie nach der Regularien der Oberrheinkonferenz vorgesehen ist, um die Umweltbelastung bei erhöhtem Flugbetrieb zu charakterisieren.» Vertreten werden sie durch die Verbände «Bürgerinitiative Südbadischer Flughafenanrainer gegen den Fluglärm des Flughafens Basel-Mulhouse (BISF) und die «Association de Défense des Riverains de l'Aéroport de Bâle-Mulhouse (ADRA).

Hintergrund ist der neue Luftfahrt-Bericht des Bundesrats, der aufgrund seiner Reserven den EAP verstärkt nutzen will. So schreibt die BISF, wir würden «ein grosses Versäumnis darin sehen, die vorhersehbare Kapazitätserweiterung, die die Schweiz für nötig hält, nicht auf ihre Umweltverträglichkeit zu prüfen.»

Die beiden Verbände setzen sich nach eigenen Angaben auch für einen trinationalen Konsens ein. In einer anderen Medienmitteilung gehen sie kritisch auf die Forderungen der schweizerischen Anrainerverbände ein und schreiben: «sie tendieren zur Verlagerung des Lärms nach Norden über die Anrainer in Frankreich und Deutschland.» (psc)