Parlament

Mehr Kontrolle über E-Trottis

Oswald Inglin: «So behindern sie vor allem Fussgängerinnen und Fussgänger und schaden dem Stadtbild.» (Themenbild)

Oswald Inglin: «So behindern sie vor allem Fussgängerinnen und Fussgänger und schaden dem Stadtbild.» (Themenbild)

Die Basler Regierung soll den verschiedenen Anbietern von Elektrotrottinetten besser auf die Finger schauen.

Dies hat gestern das Basler Parlament zum Ausdruck gebracht, indem es einen Vorstoss der CVP als Anzug an die Regierung überwies. Diese muss nun prüfen und berichten. Oswald Inglin (CVP) stört sich am Umstand, dass die fahrbaren Untersätze überall abgestellt und liegen gelassen werden können. «So behindern sie vor allem Fussgängerinnen und Fussgänger und schaden dem Stadtbild.»

Sein Vorschlag, um «Wildwuchs» zu verhindern: Wer E-Trottis vermieten will, braucht eine Konzession. So könne vorgeschrieben werden, wo die Fahrzeuge abgestellt werden dürfen inklusive Busse für Parksünder.
Bau- und Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels sagte, man wolle sich gegenüber neuen Mobilitätsformen offen zeigen. «Wir möchten nicht mit Regulierungswut Innovationen abwürgen.» Aber man müsse die negativen Begleiterscheinungen beobachten. Jérôme Thiriet vom Grünen Bündnis kritisierte, dass die Angebote nicht sehr nachhaltig seien und die Trottis zu schnell verschrottet würden.

Gegen den Vorstoss sprachen sich vor allem FDP und SVP aus: «Die Situation hat sich gut eingependelt», sagte FDP-Grossrat Beat Braun. Der Vorstoss sei ein Beispiel für Regulierungswut. «Man muss nicht alles schon im Vorfeld regulieren, obwohl es noch gar kein Problem gibt.»

Meistgesehen

Artboard 1