Coronavirus

Mehrere positiv getestete Lehrpersonen in Basel: Über 100 Schüler in Quarantäne

Im Kanton Basel-Stadt mussten wegen der Coronavirus-Pandemie viele Schülerinnen und Schüler in Quarantäne geschickt werden.

Im Kanton Basel-Stadt mussten wegen der Coronavirus-Pandemie viele Schülerinnen und Schüler in Quarantäne geschickt werden.

Im Kanton Basel-Stadt haben zum Wochenstart über hundert Schülerinnen und Schüler wegen positiv getesteten Lehrpersonen in Quarantäne geschickt werden müssen. Betroffen sind die Sekundarschule Vogesen sowie mehrere Primarschulen, wie das Basler Gesundheitsdepartement (GD) gestern Dienstag bekannt gab.

Um weiter am Unterricht teilzunehmen, erhalten Schülerinnen und Schüler in Quarantäne das Schulmaterial beispielsweise von Kameraden oder Lehrpersonen nach Hause geschickt. Sind ganze Klassen in Quarantäne, kann auch auf Fernunterricht umgestellt werden.

Die Gesamtzahl der registrierten Neuinfektionen stieg am Dienstag um 19 auf 1686 Fälle an. Alles in allem verzeichnete der Kanton Basel-Stadt am Dienstag 262 aktive Fälle und 801 Personen in Quarantäne. In Spitalpflege befanden sich elf Personen. Drei davon benötigten Intensivpflege. Die 14-Tages-Inzidenz pro 100000 Einwohner betrug 164.

Maskenpflicht bis zum Klassenzimmer

Im Landkanton wurde gestern auf der Sekundarstufe 1 auch die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler eingeführt. «Sie gilt bis zum Klassenzimmer, dort dürfen sie die Maske ausziehen», sagt eine Sprecherin der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

Insgesamt wurden am Dienstag im Baselbiet 79 neue Corona-Infektionen registriert. Zwölf Personen befanden sich im Spital, davon zwei auf der Intensivstation. Die 14-Tages-Inzidenz pro 100000 Einwohner stieg markant von 143,4 auf 166,8 an. In Isolation befanden sich 211 und in Quarantäne 1064 Personen – davon 346 Rückkehrende aus Risikoländern.

23 FCB-Spieler und -Staffmitglieder in Quarantäne

Nach dem Contact Tracing vom Montag wurden bei FC Basel insgesamt 23 Spieler und Betreuungspersonen in Quarantäne geschickt. Viele der Betroffenen sind allerdings nicht im Kanton Basel-Stadt wohnhaft.

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