Fussball
Mehrheit der Basler Bevölkerung ist für das Hooligan-Konkordat

Laut einer repräsentativen Umfrage sind 58% der Basler Bevölkerung für die Annahme des Hooligan-Konkordats. Lediglich 28 Prozent der Befragten sprachen sich gegen die verschärften Sicherheits-Massnahmen aus.

Merken
Drucken
Teilen
Solche Szenen sollen durch die Annahme des Hooligan-Konkordats verhindert werden. (Archiv)

Solche Szenen sollen durch die Annahme des Hooligan-Konkordats verhindert werden. (Archiv)

Keystone

Es sind deutliche Zahlen: 58 Prozent des Basler Stimmvolkes sind für die Annahme des Hooligan-Konkordats, nur 28 Prozent sprechen sich dagegen aus. 14 Prozent sind unentschlossen oder wollten keine Angaben machen.

Diese eindrücklichen Zahlen sind das Resultat einer repräsentativen Umfrage, welche die SRF-Sendung «Schweiz aktuell» in Auftrag gab. Das Resultat zeigt: Es gibt doppelt so vile Zustimmung wie Ablehnung. Bisher wurde das Konkordat bereits in zehn Kantonen angenommen.

Das verschärfte Hooligan-Konkordat in Kürze

Was würde eine Annahme des verschärften Hooligan-Konkordats bedeuten? Auf die Sportveranstalter würden gleich diverse neue Massnahmen zukommen: verschärfte Eingangskontrollen bis hin zu Ganzkörper-Untersuchungen, die Bewilligungspflicht für erstklassige Spiele und ein erweitertes Rayonverbot.

Parlament ist dagegen

Während sich das Stimmvolk des Stadtkantons also klar für die verschärften Sicherheitsmassnahmen ausgesprochen hat, sind die Volksvetreter im Parlament dagegen. 56 der 100 Parlamentarier gehören einem Nein-Komitee an, auch der Sicherheitsdirektor Baschi Dürr ist gegen die Verschärfung.

Insgesamt wurden im Zeitraum vom 21. November bis 4. Dezember 1001 Baslerinnen und Basler befragt. Und was erstaunt: Auch die FCB-Fans unter den Befragten sagen Ja zum Konkordat. Ganze 47% Prozent sind für dessen Annahme.