Seit einer Woche sitzt Thomas N., der Vierfachmörder von Rupperswil, nun bereits in Untersuchungshaft. Obwohl die polizeilichen Ermittlungen derzeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, tauchen täglich neue Puzzle-Teile auf, die ein immer detaillierteres Bild der Person Thomas N. zeichnen.

Keine Gewissensbisse beim Vierfachmörder

Keine Gewissensbisse beim Vierfachmörder

Am Abend der Tat ging der Vierfachmörder mit ehemaligen Fussball-Junioren aus. Was bedeutet dieses Verhalten?

Neueste Recherchen des Regionalsenders Tele M1 zeigen nun, dass Thomas N. nur wenige Stunden nach seiner Bluttat in einem Zürcher Steakhaus zu Abend ass – nicht alleine, sondern zusammen mit zwei bis vier Spielern der Fussball-Junioren-Mannschaft, die der Mörder trainierte.

Der Psychologe Thomas Spielmann vermutet im Interview mit Tele M1, dass der Mörder dabei so etwas wie «Flow-Gefühle» hatte. Thomas N. habe den Drang gehabt, nach der schrecklichen Tat mit den Junioren auszugehen – nicht etwa um seine Gräueltat zu verarbeiten, sondern um den lange geplanten und schliesslich umgesetzten Mord zu feiern. 

Realisation: Elia Diehl

Thomas N. ist nicht der erste Mörder, der sich nach einer so schrecklichen Tat im Ausgang vergnügte. Auch die beiden Täter der sogenannten «Schenkkreis-Morde» feierten am Argovia-Fest auf dem Birrfeld, nachdem sie vor rund sieben Jahren in Grenchen drei Menschen ermordet hatten. (luk)