Zweigstelle
Meldestelle für Todesfällen an der Rittergasse bleibt bestehen

Die Basler Meldestelle für Todesfälle wird auf den Friedhof Hörnli verlegt. Die bisherige Meldestelle an der Rittergasse bleibt aber bestehen. Dies dank Interventionen von Vertretern der evangelischen Kirche, von Seniorenverbänden und von mehreren Politikern.

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Grabsteine auf einem Friedhof (Archiv)

Grabsteine auf einem Friedhof (Archiv)

Keystone

Auf den 15. Januar wird die Meldestelle für Todesfälle auf den Friedhof Hörnli, an die Hörnliallee 70 verlegt. Doch es wird weiterhin möglich sein, einen Todesfall in der Innenstadt zu melden: Eine Zweigstelle an der Rittergasse 11 wird auch künftig Todesfallmeldungen entgegen nehmen, teilt die Stadtgärtnerei mit. Allerdings muss man sich - um Wartezeiten zu vermeiden - anmelden, um einen Todesfall zu registrieren.

Mit diesem «Kompromiss» zufrieden äussern sich die Beteiligten des Runden Tisches, die sich erfolgreich gegen die Verlegung der Todesfallmeldestelle gewehrt haben. Aufgrund der Intervention von Vertretern der evangelischen Kirche, von Seniorenverbänden und von mehreren Politikern unterschiedlicher Parteicouleur änderte die Stadtgärtnerei ihre Pläne (die bz berichtete).

Kritisiert hatten sie die Verlegung unter anderem wegen der schlechteren Erreichbarkeit. Wie die Stadtgärtnerei mitteilt, hatten die BVB deswegen den Busfahrplan optimiert, um die Erreichbarkeit zu verbessern. Neu verkehren die Busse der Linie 31 von Montag und Freitag im 7,5 Minuten-Takt ab Claraplatz. Zudem stehen vor dem Gebäude Parkplätze zur Verfügung.

Verlegt wurde die Meldestelle wegen der engen Platzverhältnisse an der Rittergasse. Die räumliche Zusammenlegung mit den anderen Abteilungen Bestattungsbetriebe, Friedhofadministration und Gärtnereibetriebe erhöhe das Beratungsangebot, heisst es weiter. (hpa)