Die Anlaufstelle wurde bisher mit Spendengeldern finanziert. Nun engagiert sich die CMS 2011 und 2012 mit insgesamt 480'000 Franken aus dem Ertagsanteil der Einwohnergemeinde. Nicht eingesetzt wird dieses Geld jedoch für Rechtsberatung sowie politisches Engagement für den Status von Papierlosen, wie aus einer Mitteilung vom Dienstag hervorgeht.

Zur Unterstützung der Anlaufstelle hatte das Hilfswerk HEKS im November 2009 eine Gesundheitsberatungsstelle für Sans-Papiers als zweijähriges Pilotprojekt gestartet. Seit Anfang April ist dieses Angebot nun operativ bei der Anlaufstelle angesiedelt. Geöffnet ist die Gesundheitsberatung an zwei Tagen pro Woche während je vier Stunden.

Die Anlaufstelle für Papierlose in Basel war als erste Organisation dieser Art in der Deutschschweiz 2002 gegründet worden. Schätzungen zufolge leben in Basel mindestens 5000 Papierlose, davon 1500 Kinder.