Club-Sterben

Mirjam Ballmer will mit Interpellation das Basler Nachtleben retten

Grossrätin Mirjam Ballmer setzt sich für das Basler Nachtleben ein.

Grossrätin Mirjam Ballmer setzt sich für das Basler Nachtleben ein.

Nachdem die Meldung der Schliessung der Clubs Hinterhof und Nordstern für Empörung sorgte, möchte Grossrätin Mirjam Ballmer einen politischen Vorstoss einreichen. Dabei wird sie von den Vereinen Kultur & Gastronomie und Kulturstadt Jetzt unterstützt.

Die beiden international bekannten Clubs Hinterhof und Nordstern müssen ihre Lokalitäten verlassen, da die Verträge ihrer Zwischennutzungen auslaufen und die Eigentümer die Räume anderweitig nutzen wollen (die bz berichtete). Die Empörung darüber ist ebenso gross wie das Unverständnis, wie so etwas in der (Kultur)-Stadt Basel passieren kann. Ein Umzug nach Zürich, mit dem Nordstern-Besitzer Agron Isaku im Interview mit der bz kokettierte, wäre für viele Jugendliche undenkbar.

Die Politikerin und Grüne Grossrätin Mirjam Ballmer will nun etwas gegen das Clubsterben in Basel unternehmen. Wie sie gegenüber der bz bereits ankündete, wird sie nun eine Interpellation einreichen. «Es ist heute kaum anerkannt, welchen Wert das Nachtleben als Standortfaktor für die Stadt Basel hat», erklärt Sie im Basler Kommentar der heutigen bz.

Die Vereine Kultur & Gastronomie und Kulturstadt Jetzt unterstützen dieses Vorgehen, wie sie in Mitteilungen schreiben. Die Frage, wo die Clubkultur nach einer Schliessung noch stattfinden würde, steht im Vordergrund von Ballmers Interpellation. Zudem möchte Mirjam Ballmer vom Regierungsrat wissen, ob erwogen wurde, den beiden Clubs bei der Suche nach einer permanenten Bleibe als Nachfolgelösung zu den jetzigen Untermieten bei IWB und IBS zu helfen. (ska)

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