Soccer School
Mit 7 Schülern: Heute startet Lehrer «Chippy» seine Fussballschule

Jetzt gehts los mit der Fussballschule von Scott Chipperfield. Für den Anfang ist die FCB-Legende zufrieden – auch wenn er sich ein paar Schüler mehr gewünscht hätte.

Benjamin Rosch
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Will eine Konkurrenz zu seinem Ex-Club aufbauen: FCB-Altstar Scott Chipperfield.

Will eine Konkurrenz zu seinem Ex-Club aufbauen: FCB-Altstar Scott Chipperfield.

Kenneth Nars/Archiv

90 Franken. So viel kostet eine Einzellektion mit einer FCB-Legende, in einem Zehner-Abo wirds noch etwas günstiger. Ab heute ist dies möglich, denn Scott Chipperfield, der bisher erfolgreichste Spieler beim FC Basel, öffnet die Pforten seiner Fussballschule für Kinder auf dem Löhrenacker in Aesch. In jener Gemeinde, bei deren Fussballverein der 39-Jährige unter Vertrag steht.

Der Anfang wird sich etwas harzig gestalten: Für das heutige Gruppen-Training hat sich bislang nur ein junger Spieler angemeldet, schon morgen sind es aber drei.

Insgesamt sieben Kinder unterschiedlichen Alters nutzen bislang die Angebote von Scotty’s Soccer School. «Ich habe mir etwas mehr versprochen, aber für den Start ist das okay», sagt der ehemalige Goalgetter. Er ist zuversichtlich, dass sich sein Projekt noch herumsprechen wird. Gerade bei den Kindern von Expats sieht er eine Chance, eine Konkurrenz zu den lokalen Ausbildungsstätten aufbauen zu können.

So erhalten Kinder der International School Basel einen Rabatt von zehn Prozent auf ein Abonnement von zehn Trainings in einer Gruppe von maximal acht Schülern.

Zehner-Abo für 350 Franken

Generell sind die Preise fair: Zehn Übungseinheiten von der Dauer einer Stunde kosten für Anfänger wie Fortgeschrittene 350 Franken. Das ist günstiger als die meisten Autofahrlehrer. «Der Spass soll im Vordergrund stehen. Ich will aber auch mein als Profi erworbenes Wissen an die nächste Generation weitergeben», sagt Chipperfield. Trainiert wird zwischen Montag und Freitag, meist ab 16 Uhr, in den Schulferien ist allerdings Pause. Dabei sein kann jeder ab vier Jahren. In der Kategorie «Preschool Kickers», in der Vier- bis Sechsjährige schutten lernen, hat sich bislang jedoch noch niemand eingeschrieben.

Mittelfristig will der australisch-schweizerische Doppelbürger ein Team auf die Beine stellen, das sich in Testspielen mit anderen Fussballvereinen messen kann: «Es soll in der Region nicht nur den FCB und Concordia als renommierte Ausbildungsstätten geben.» Fest vorgenommen hat er sich auch, dass dereinst einige seiner Spieler im Dress des FCB auflaufen.