Vorstösse

Mit dem Smartphone Basel erkunden – Tourismus soll digitaler werden

Das Selfie von Joël Thüring und Luca Urgese.

Das Selfie von Joël Thüring und Luca Urgese.

Im zweiten Anlauf hat es dann doch noch funktioniert. Wenn schon mit Vorstössen die digitale Offensive Basels vorangebracht werden soll, dann soll dies bitteschön auch mit einem Selfie digital festgehalten werden – selbst wenn den Grossräten Joël Thüring (SVP) und Luca Urgese (FDP) der erste Anlauf gründlich misslingt.

Im Visier ihrer Bemühungen haben die beiden vorab Touristen: Immer mehr europäische Städte würden schon heute mittels QR-Codes Informationen über Sehenswürdigkeiten anbieten. Diese quadratischen Grafiken können auf kleinen Schildern an Bauwerken, Denkmälern oder anderen Einrichtungen angebracht werden.

Werden die QR-Codes mit dem Smartphone gescannt, können sie auf eine Internetseite weitergeleitet werden, die in verschiedensten Sprachen Hintergrundinformationen bietet. Gleichzeitig ist es möglich, Stadtrundgänge oder Museumstickets online zu buchen.

«Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass diese Zusatzleistung von vielen Besuchenden wohlwollend aufgenommen wird», betont Thüring. Er und seine Mitstreiter regen deshalb die Regierung an, dies auch für Basel zu prüfen.

In eine ähnliche Richtung geht Urgeses Vorstoss: Er bezieht sich auf die sogenannte «Augmented Reality», die von immer mehr mobilen Geräten angeboten werde. Diese liefere kontextbezogene Informationen, wenn das Gerät auf eine bestimmte Umgebung gerichtet werde. Urgese bezieht sich etwa auf das Verkehrshaus Schweiz, welches dies bereits anbiete.

Auch hier solle die Regierung prüfen, ob eine solche Anwendung für Besucher und Einwohner verfügbar gemacht werden könne. (dba)

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