Rhypark
Mit der Grillzange zum Basler Meister

Zehn Teams nahmen die Grillzange in die Hand und stritten um den Titel «Basler Grillmeischter 2011». Gewonnen hat das Team «Los Vaganbundos» mit einem Meisterkoch in seinen Reihen.

Boris Burkhardt
Merken
Drucken
Teilen
Wer da keinen Hunger bekommt Künstlerisch arrangiertes Erster-August-Menu
19 Bilder
Chillen beim Grillen
Freude beim Siegerteam: Los Vagabundos gewannen mit knappem Vorsprung den Cup
Auch das Fernsehen interessierte sich für die Grillmeisterschaft
Die Jurymitglieder DJ Flume, TV-Moderatorin Sabrina Meier und Grillexperte Josef Schöneberger
So dekoriert ein Siegerteam: Das Menu von Los Vagabundos
Das spätere Siegerteam: Los Vagabundos bei seien Vorbereitungen
Das Team von Witwe Bolte versucht es exotisch
Impressionen von der Grillmeisterschaft in Basel
Impressionen von der Grillmeisterschaft in Basel
Impressionen von der Grillmeisterschaft in Basel
Impressionen von der Grillmeisterschaft in Basel
Impressionen von der Grillmeisterschaft in Basel
Impressionen von der Grillmeisterschaft in Basel
Impressionen von der Grillmeisterschaft in Basel
Impressionen von der Grillmeisterschaft in Basel
Impressionen von der Grillmeisterschaft in Basel
Impressionen von der Grillmeisterschaft in Basel
Impressionen von der Grillmeisterschaft in Basel

Wer da keinen Hunger bekommt Künstlerisch arrangiertes Erster-August-Menu

bz Basellandschaftliche Zeitung

Die lockere Atmosphäre auf der Terrasse des Saalbau Rhypark an der Johanniterbrücke, die teilweise schrillen Kostüme und die Partymusik täuschten etwas hinweg über die Ernsthaftigkeit der ersten Basler Grillmeisterschaft zur Bundesfeier am Sonntag. Immerhin hatten die Veranstalter des Saalbaus Preise im Gesamtwert von 7100 Franken ausgelobt. Die zehn angemeldeten fünfköpfigen Teams waren denn auch entsprechend ernsthaft dabei, das Fleisch und die eine oder andere exotische Beilage zu grillen, die Teller anschliessend reich und bunt zu dekorieren und der dreiköpfigen Jury zu kredenzen.

Denn an den Jurymitgliedern hing die Entscheidung: TV-Moderatorin Sabrina Meier und DJ Michael Flume beurteilten nicht nur den Geschmack, sondern auch die Kreativität des Teams bei Dekoration und Verkleidung. «Ich schaue, was die Leute selber zubereiten, was fertig gekauft ist», verrät Meier ihr wichtigstes Kriterium. «Und die Leute müssen Spass an der Sache haben.» Ausschlusskriterien sind laut DJ Flume, wenn am Grill geraucht wird oder Essen vom Boden wiederverwendet wird.

Auch Josef Schöneberger beobachtete die Grillierer genau: Der Ostschweizer ist Mitglied der Swiss Barbecue Association und zweifacher Schweizer Grillmeister. Vorgekochtes Essen ist für ihn beim Grillen ein Tabu: «Grillen bedeutet, mit einfachsten Mitteln etwas Schmackhaftes zubereiten.» Allerdings lässt sich auch ein Profi wie Schöneberger von Originellem überraschen: gegrillte Wassermelone zum Beispiel.

Hobbygriller oder Meisterkoch: Jeder sollte laut Jury dieselbe Chance bekommen und durch Kreativität begeistern können. Etwas schade, dass dann doch der konkurrenzlose Trois-Rois-Koch Nicolas Marti mit seinem Team «Los Vaganbundos» gewann - wenn auch knapp mit einem Punkt Vorsprung. Den Preis für den kreativsten Namen hätte sich allerdings mit Abstand «Grilling Me Softly» verdient. Für das Veranstalterteam um Oliver Keller ist auf jeden Fall klar, dass es auch 2012 einen «Basler Grillmeischter» geben wird.