Abschiedsfilm

Mit diesem Video verabschiedet sich das Erziehungsdepartement von Christoph Eymann

(Screenshot)

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Nach 16 Jahren im Amt wird der Basler Regierungsrat und Erziehungsdirektor die Leitung des Departements im Februar abgeben. Nun verabschieden sich seine Mitarbeiter mit einem Video von ihm.

Am Dienstagabend lud der scheidenden Regierungsrat Christoph  Eymann rund 400 Personen in die Aula der Sekundarschule Sandgruben ein – es wurde ein kleines Grossereignis.  Denn den geladenen Gästen, Mitarbeitende aus dem Departement, aber auch Freunde, Familie und Wegbegleiter aus seinen vorherigen Berufsfeldern, wurde ein regelrechtes Unterhaltungsprogramm geboten – ein sehr persönliches.

Selbst Bundesrat Johann Schneider-Ammann beehrte Eymann und  hielt eine Rede. Wie Ohren- und Augenzeugen berichten, war sie wirklich lustig. Lustig!!! Weitere Ansprachen hielten  Andrea Schenker-Wicki, Rektorin der Universität Basel,  Barbara Schneider, alt Regierungsrätin des Kantons Basel-Stadt, der Fussballer Marco Streller;  Bait Jaffe spielten Klezmer, der Kinderchor Kolibri entzückte, Lisette Spinnler sang „Harmos on my mind“. Ausserdem traten kurz die  Ex-Handballer v/o Eymann Boys (!) des Jüdischen Turnvereins JTV Basel auf. Man war sich nicht zu schade… Und dann kam dieser Film, Werk aus der Küche der Firma Fadeout, die für den Pokemon-Basel-Grosserfolg verantwortlich zeichnete.

Im ersten Teil des Videos beweist das Erziehungsdepartement, dass es auch über sich selbst lachen kann. Mit Strassenmusik soll die Finanzierung der Uni gestemmt werden, und als gesunde Ernährung bekommen Schüler Fast Food mit auf den Weg.

Später wird die Chose dann etwas sentimentaler.  Die Mitarbeiter des Departements, die Christoph Eymann in den letzten 16 Jahren begleitet haben, versammeln sich im Joggeli, um ihrem langjährigen Chef zum Abschied zu winken.

Departementssprecher Simon Thiriet erklärt auf Anfrage, dass viele Programmpunkte «inhouse» entstanden seien. So bekamen zum Beispiel die Lehrlinge der Allgemeinen Gewerbeschule die wohl seltene Chance, für einen Anlass dieser Grössenordnung das Catering zu organisieren und den Blumenschmuck zu kreieren. Die restlichen Kosten wurden einerseits von Eymann selbst, andererseits von Sponsoren übernommen, sagt der Sprecher.

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