Covid-19

Am Samstag sind es 573 Corona-Fälle in Basel-Stadt – mehr als ein Drittel ist wieder gesund

Das Basler Gesundheitsdepartement informiert in einem täglichen Bulletin über die Fallzahlen von Covid-19 im Kanton.

Das Basler Gesundheitsdepartement informiert in einem täglichen Bulletin über die Fallzahlen von Covid-19 im Kanton.

Die Zahl der am Coronavirus erkrankten Personen im Kanton Basel-Stadt beläuft sich nach neusten Zahlen des Gesundheitsdepartementes vom Samstagmorgen auf 573. Das sind 39 Personen mehr als am Freitag. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 13. Die letzte verstorbene Patientin gehörte zur Risikogruppe (älter als 65 und bestehende Vorerkrankung).

211 Personen sind genesen, das ist mehr als ein Drittel der 573 erkrankten. 59 erkrankte Baslerinnen und Basler sind aktuell aufgrund einer Infektion mit Covid-19 hospitalisiert. Elf davon werden auf einer Intensivstation behandelt.

Im Kanton Basel-Stadt werden nebst den Tests der Kantonsbewohnerinnen und -bewohner auch Tests von Verdachtsfällen aus anderen Schweizer Kantonen und dem grenznahen Ausland durchgeführt. Bisher sind die Tests von 938 Personen positiv ausgefallen. Darin eingeschlossen sind die 534 Basler Fälle.

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Zurzeit erfülle der Zivilschutz Basel-Stadt rund 18 Aufträge zu Gunsten der Gesundheitsversorgung in den Pflegeheimen sowie zwei Aufträge der Leitung des Gesundheitsdepartementes, wie der Kanton am Montag zusätzlich mitteilte. Total seien für diese Aufträge 30 Angehörige des Zivilschutzes im Einsatz.

In den Pflegeheimen erfüllen die Angehörigen des Zivilschutzes Aufträge zur Entlastung des intensiv eingespannten Pflegepersonals im Bereich der Zutrittskontrollen, der Unterstützung in logistischen Belangen und reduzierte Betreuungsaufgaben. Zusätzlich erfüllt der Zivilschutz zwei Aufträge des Universitätsspitals Basel und des Universitätskinderspitals beider Basel mit total zehn Zivilschutzleistenden im Einsatz.

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Die Fälle werden in nächster Zeit stark zunehmen, teilte das Gesundheitsdepartement bereits am Donnerstag mit. Dabei seien insbesondere die Intensivpflegekapazitäten mit einer genügend hohen Zahl an Betten und Beatmungsplätzen entscheidende Faktoren.

Neues Versorgungskonzept mit sechs Spitälern

Das neue Versorgungskonzept mit den Privatspitälern umfasst nun folgende Einrichtungen:;

  • Universitätsspital Basel
  • Claraspital
  • Universitäre Altersmedizin Felix Platter
  • Adullam Spital
  • Bethesda Spital
  • Merian Iselin Klinik

In einem abgestuften Konzept haben sich die genannten Spitäler laut Mitteilung darauf verständigt, wer welche Kapazitäten zur Verfügung stellt, wer welche Tätigkeiten übernimmt und wer in welcher Form ergänzen kann. Dabei steht die Zusammenarbeit im Vordergrund, nicht das Finanzielle. Alle weiteren Spitäler und Pflegeeinrichtungen sowie die Spitex-Organisationen würden in einer zweiten Phase in einem Gesamtkonzept miteingebunden.

Weitere Intensivstationen werden ausgebaut

Im Zentrum des Verbundkonzeptes steht das Universitätsspital Basel mit der grössten Isolierstation und den meisten Intensivpflegebetten, gefolgt vom Claraspital, das ebenfalls über eine Isolierstation und Intensivpflegebetten verfügt. Beide Spitäler treffen Vorbereitungen, um ihre Intensivpflegekapazitäten kurzfristig massgeblich zu steigern. Auch im Bethesda Spital werden neben dem Aufbau einer Isolierstation Vorbereitungen getroffen für eine mögliche Inbetriebnahme von Beatmungsplätzen. Gegebenenfalls kann ein solcher Aufbau auch in der Merian Iselin Klinik erfolgen.

In einer ersten Phase ist vorgesehen, dass das Merian Iselin die anderen Spitäler mit Personal und Material unterstützt. Das Felix Platter Spital und das Adullam Spital werden ihre Isolierstationen ebenfalls aufbauen und damit die Kapazitäten ergänzen. Für Kinder respektive für die Bedürfnisse von Mutter und Kind werden spezialisierte Angebote geschaffen im Universitätskinderspital beider Basel. Im Claraspital und im Adullam Spital werden Stationen aufgebaut zur Behandlung und Betreuung von Coronavirus-Patientinnen in Palliativsituationen. (bz/sda)

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