Es ist eine grosse Ehre für den Basler Flügelflitzer: Mohamed Salah ist für die Wahl zu Afrikas Fussballer des Jahres 2013 nominiert. Salah könnte damit bie der Wahl vom 9. Januar in grosse Fussstapfen treten. Letztes Jahr – genauso wie schon 2011 – gewann Yaya Touré, einer der wichtigsten Akteure im Millionenkader von Manchester City die Auszeichnung als bester Spieler Afrikas.

Auch andere Grössen wie Samuel Eto'o (2010, momentan bei Chelsea), Didier Drogba (2009, Galatasary Istanbul) und Emmanuel Adebayor (2008, Tottenham Hotspur) konnten den begehrten Preis schon gewinnen.

Für Salah wäre es bereits die zweite bedeutende Auszeichnung auf seinem Heimatkontinenten. Letztes Jahr konnte er nach starken Auftritten im rotblauen Dress und überzeugenden Spielen mit der ägyptischen A-Nationalmannschaft und dem Olympia-Team den vom afrikanischen Fussballverband CAF verliehenen Preis «Nachwuchsspieler des Jahres 2012» gewinnen.

Safari zieht sich zurück

Obwohl Behrang Safari nach seinem Muskelbündelriss momentan kaum von sich reden machen kann, sickert eine spannende News durch: Safari hat den Rücktritt aus dem schwedischen Nationalteam rund um Superstar Zlatan Ibrahimovic gegeben. Doch die ganze Story spielte sich bereits im August (!) ab, war bisher hier aber nicht bekannt.

Was war passiert? In der Öffentlichkeit hiess es noch im August, Safari sei für seine Landesauswahl aufgeboten, wolle aber nach seiner Operation am Knöchel lieber alles auskurieren und verzichte deshalb auf den Einsatz mit der «Blågult». Doch damals hatte sich der Verteidiger des FCB in Wirklichkeit nicht nur für diese Partie abgemolden, sondern gleich seinen Rücktritt aus dem Team erklärt.

Safari selbst erklärt dies gegenüber der «Basler Zeitung» folgendermassen: «Ich komme im schwedischen Nationalteam nicht über den Status eines Ersatzspielers hinaus. Da ich inzwischen 28-jährig und Familienvater bin, habe ich mich schweren Herzens für meinen Rücktritt entschieden.»

Er wird seiner Auswahl somit bei einer eventuellen WM-Teilnahme (die Schweden spielen am Dienstag im Play-Off-Rückspiel gegen Portugal um die Qualifikation für die WM in Brasilien vom nächsten Jahr) nicht mehr von der Ersatzbank, sondern von der Couch aus zusehen. Safari lief 29 Mal für das Drei-Kronen-Team auf.

Sio und Sery Die schaffen es nach Brasilien

Während Behrang Safari also noch mit seinen Landsmannen zittern muss, sind die beiden FCB-Asse Giovanni Sio und Geoffroy Serey Die seit gestern mit der Elfenbeinküste definitiv für das Grossereignis in Brasilien qualifiziert.