Fussball
Murat Yakin: «Ausblenden, was geschrieben und spekuliert wird»

Am Mittwoch spielt der FC Basel im Cup gegen das 1. Liga-Promotions-Team von Le Mont-sur-Lausanne. «Wir wollen unbedingt weiterkommen» sagt Yakin. Vom Gerede und den Spekulationen um seine Person will der Coach nichts wissen.

Céline Feller
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Steht in der Kritik: FCB-Coach Murat Yakin.

Steht in der Kritik: FCB-Coach Murat Yakin.

Keystone

Viel wird momentan über den FC Basel, Murat Yakin und dessen Zukunft geredet, geschrieben und spekuliert. «Das muss man alles ausblenden» sagt der FCB-Coach lediglich zu diesem Thema. Viel lieber spricht der Münchensteiner über Fussball. Genauer gesagt über die morgige Cup-Partie gegen Le Mont-sur-Lausanne.

Jene Mannschaft, die in der letzten Runde die Berner Young Boys aus dem Cup geworfen hat. «Wir sind sicherlich gewarnt» sagt Yakin dann auch und fügt noch die übliche Cup-Floskel «im Cup kann ja schliesslich immer alles passiern» an.

Personell kann der Coach aber fast aus dem Vollen schöpfen, muss nur auf die langzeitverletzten Behrang Safari und Marcelo Diaz, den angeschlagenen Geoffroy Serey Die und den gesperrten Gastón Sauro verzichten.

Spielt Streller oder spielt er nicht?

Eine der wichtigstens Frage ist wohl, ob Marco Streller morgen spielen wird. Durch seinen erneuten Rekurs und die damit aufschiebende Wirkung der Sperre könnte Streller morgen – wenn das Urteil denn nicht noch bis dann fällt – spielen.

Spekuliert wird aber viel mehr damit, dass der FC Basel seinen Rekurs zurückzieht, Streller damit seine Sperre absitzt (nach der morgigen Partie müsste er dann auch noch gegen GC am Samstag aussetzen) und somit völlig ausgeruht am nächsten Mittwoch in das Spiel des Jahres (Finalissima auf Schalke) gehen kann. Yakin aber wollte dazu nichts Konkretes sagen. Über die «Causa Streller» werde am Mittwoch entschieden.

Ob mit oder ohne Streller, klar ist das Germano Vailati zwischen den Pfosten stehen wird, «die Cup-Degens» – wie Yakin sie selbst nennt – zum Einsatz kommen werden, ebenso wie Matías Delgado. Dazu könnten zwei Nachwuchsspieler die Chance bekommen, sich zu beweisen (Mittelfeldspieler Musa Araz und Stürmer Albian Ajeti, der Bruder von Arlind Ajeti). Vorausgesetzt, sie überzeugen im heutigen Abschlusstraining.

Und wer darf sich sonst am Mittwoch die Schuhe schnüren? «Es wird einige Überraschungen geben in der Startelf» sagt Yakin und lässt viel Raum für Spekulationen offen. Dabei will er genau diese doch eigentlich im Moment nur ausblenden.