Ausstellung
Museum Tinguely in Basel gedenkt Eva Aeppli

Vor einem Monat ist Eva Aeppli gestorben. Nun gedenkt das Museum Tinguely in Basel der Schweizer Künstlerin mit einer Präsentation. Zu sehen sind Gemälde, zahlreiche Fotografien, Stofffiguren und Bronzeköpfe.

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Eva Aeppli mit ihrem Werk «Die Zehn Planeten» (1975/1976) im Museum Tinguely am 24. Januar 2006.

Eva Aeppli mit ihrem Werk «Die Zehn Planeten» (1975/1976) im Museum Tinguely am 24. Januar 2006.

Keystone

Das Museum Tinguely in Basel gedenkt der vor einem Monat verstorbenen Schweizer Künstlerin Eva Aeppli mit einer Präsentation. Zu sehen sind unter anderem zwei grossformatige Gemälde sowie zahlreiche Fotografien.

Gezeigt werden auch eine Gruppe von Stofffiguren sowie neun Bronzeköpfe, wie das Museum mitteilte. Für das Publikum offen ist die Ausstellung ab Samstag bis zum 1. November.

Eva Aeppli ist am 4. Mai, zwei Tage nach ihrem 90. Geburtstag, im französischen Honfleur verstorben. Die 1925 in Zofingen AG geborene und in Basel aufgewachsene Künstlerin schuf über dreihundert Plastiken, Gemälde und Zeichnungen. Sie war von 1951 bis 1960 mit Jean Tinguely verheiratet.

Das Museum Tinguely hatte Aeppli bisher zwei Ausstellungen gewidmet. 2006 wurden im Rahmen einer grossen Retrospektive erstmals auch die "Livres de Vie" gezeigt. Zwei Jahre später folgte eine Ausstellung mit sämtlichen Bronze-Köpfen, die Eva Aeppli geschaffen hatte. Ihr Bruder Christoph Aeppli hatte dem Museum 43 dieser Köpfe geschenkt.

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