Auflagen

Musik mit Maske: Das Festival «Im Fluss» findet statt – mit maximal 1000 Besuchern

Tino Krattiger: «Es ist wichtig als Symbol, dass wir das Festival durchführen können». (Archivbild)

Tino Krattiger: «Es ist wichtig als Symbol, dass wir das Festival durchführen können». (Archivbild)

Die Konzerte auf dem Floss finden statt. Allerdings mit Auflagen: Es sind nur 1000 Besucherinnen und Besucher zugelassen und diese müssen eine Maske tragen.

Mit dem Chansonnier Michael von der Heide startet am 1. September die diesjährige Ausgabe des Festivals «Im Fluss». Damit das Kulturfloss trotz Coronapandemie auch dieses Jahr in Basel anlegen kann, hat die Crew um «Kapitän» Tino Krattiger alle Hebel in Bewegung gesetzt. So wurde das Festival um einen Monat nach hinten verschoben, um genügend Zeit für die Planung zu haben. So kann die Konzertreihe als eine der wenigen in diesem Jahr durchgeführt werden, wenn auch unter Auflagen: Das Areal rund um das Floss wird erstmals eingezäunt. Maximal 1000 Besucherinnen und Besucher sind zugelassen. «Spontan vorbei kommen wie sonst, wird dieses Jahr eher schwierig», sagt Krattiger. Er empfiehlt, dass Interessierte mindestens zwei Stunden vor Konzertbeginn um 21 Uhr auftauchen. Auf dem Areal herrscht Maskenpflicht. Ausgenommen ist der VIP-Bereich. Dort soll Contact Tracing verhindern, dass das Festival zum Superspreader wird. «Es ist wichtig als Symbol, dass wir das Festival durchführen können», sagt Krattiger. «Es gibt ja sonst dieses Jahr nichts.»

Fast ausschliesslich Schweizer Künstler

Die 16 Konzerte werden – abgesehen von US-Sängerin Marla Glen – von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern bestritten. Einerseits hätten es die verschärften Reisebeschränkungen nahezu verunmöglicht, Acts aus dem Ausland zu verpflichten. Andererseits wolle man in der schwierigen Zeit ein Zeichen setzen. Die wohl grösste Überraschung des gestern vorgestellten Line-Up: Als zweiter Act tritt der Baselbieter Party-DJ Antoine auf dem Floss auf.

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