Am Sonntagabend war es soweit: die erste Ausgabe von KlangBasel fand im Volkshaus mit einem Konzert von La Cetra und den DeciBells einen krönenden Abschluss. Auf der Achse zwischen Theodorskirche am Theodorsplatz über den neueröffneten Jazzcampus in der Utengasse bis hin zum Kultur- und Begegnungszentrum Union an der Klybeckstrasse konnten die über 10.000 Besucher drei Tage lang unterschiedliche Ensembles entdecken.

Da das Wetter dieses Wocheende teilweise mitspielte, konnten die Besucher von Konzert zu Konzert wandern und ihren eigenen kleinen musikalischen Parcour erstellen. Viele Gäste waren mit ihrem kleinen, roten Stadtplan unterwegs.

Musikalische Vielfalt

Von Klassik über HipHop, von Jazz bis Rock, von elektronischer Musik bis experimenteller Musik - es gab Viel zu hören. Die Besucher konnten 90 Konzerte auf 20 Bühnen mit 500 Mitwirkenden besuchen und staunen. 

Beim Festival gelang es neue Orte in das Bewusstsein der Besucher zu bringen - Orte an denen sonst nicht so viel los ist. Die Atmosphäre des Clara-Brocki sprach sich beispielsweise schnell um und von Tag zu Tag faden sich dort immer mehr Zuhörer ein. Alt und Jung sassen nebeneinander und lauschten der Musik zu.

Das Festival KlangBasel hatte sich das Ziel gesetzt die musikalische Vielfalt und Qualität zu bündeln und das musikalische Potential der Stadt einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Von der historischen Aufführungspraxis Alter Musik bis hin zu Klangexperimenten der Basler DJ-Szene, der ganze musikalische Reichtum der Stadt sollte beim Festival eine Plattform bekommen. Anhand der Zufriedenheit der Besucher, ist diese Aktion gelungen.

Die Vielfalt der Kulissen bot verschiedene Formen des Musizierens. Bei den 1:1 Konzerten mit Iryna Krasnovska und Werner van Mechelen flossen auch Tränchen. Die Besucher durften aus einer Liste mit verschiedenen Werken eines aussuchen, das dann speziell für sie aufgeführt wurde.

Austauschbar

Zum Teil wurden auch die Verantstaltungsorte ausgetauscht: Bands aus dem Jazz spielten beispielsweise in einer Kirche und ein Ensemble aus der Klassik spielte in einem Club. Auch die Musiker teilten mit, wie spannend es ist in einer neuen Umgebung spielen zu können. (ska)