«Seid ihr nicht mehr ganz dicht?» schrie der FC-Captain nach der zweiten potenzielle Penalty-Szene in Richtung des Unparteiischen Pascal Erlachner. Streller war stinksauer, dass den Bebbi innert weniger Minuten gleich zwei Strafstösse verwehrt blieben.

Jetzt könnte die verbale Entgleisung des für seine emotionalen Reaktionen bekannten Strellers Folgen haben: Wie «Blick» schreibt, wird sich SFL-Disziplinarrichter Urs Studer ab heute mit dem Fall befassen.

Ref Erlachner hatte den Ausraster während der Partie nicht gehört. Ansonsten hätte der Routinier wohl frühzeitig unter die Dusche gemusst, sah der doch nur wenige Minuten zuvor bereits seine erste gelbe Karte.

Die Swiss Football League hat die Macht, einen Spieler nachträglich zu sperren, wenn – wie in diesem Falle – kein Tatsachenentscheid vorliegt. Und auch wenn sich Streller nach der Partie reumütig entschuldigte, sind die Beweise auf den TV-Bildern eindeutig und die Liga in solchen Fälle äusserst konsequent.

Schiri-Boss Carlo Bertollini ist über die Szene aus der 13. Minute alles andere als erfreut, verurteilt die Aktion gar aufs Gröbste: «Das ist unterste Schublade, absolut inakzeptabel». Nun muss abgewartet werden, was die Disziplinarkommission in der «Causa Streller» entscheidet. (cfe)