Ein Gartenhaus auf dem Familiengartenareal Hörnli in Riehen ist am Samstagabend in Brand geraten. Die angerückte Feuerwehr löschte das Feuer, das Gartenhaus wurde aber stark beschädigt. Über die Brandursache könne man noch nichts sagen, teilte Peter Gill von der Basler Staatsanwaltschaft der bz mit.

Die Kriminaltechniker, die am Samstag das abgebrannte Gartenhaus untersuchten, hätten zunächst keinen Brandbeschleuniger gefunden, der Indiz für eine Brandstiftung wäre. Auch habe man auf Anhieb nicht einen Kurzschluss – etwa im Kühlschrank – ausmachen können.

Befürchtet wird, dass der Brandstifter dafür verantwortlich ist, der zwischen 2004 und 2011 – womöglich mithilfe von Trittbrettfahrern – das Dorf in Atem hielt. 79 Brände wurden in diesem Zeitraum registriert, nicht alle seien jedoch auf Brandstiftung zurückzuführen gewesen, sagt Gill.

Noch heute führt eine Fachgruppe in diesem Fall Ermittlungen. Diese habe – seitdem die Brände aufgehört hätten – etwas weniger intensiv ermittelt als früher. Ob ihre Tätigkeit wieder intensiviert werden muss, hängt von den Erkenntnissen der Kriminaltechnik ab. «Und die ist am Buddeln», verspricht der Sprecher der Staatsanwaltschaft. (lsi)