Ermittlungserfolg
Nach Anzeige und Zeugenaufruf zeigt sich – sexuelle Belästigung war eine falsche Anschuldigung

Am 30.10.2017 erstattete eine Frau Anzeige, weil sie von einem Unbekannten in ein Gebüsch gezerrt und unsittlich berührt worden sei. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben nun, dass die Tat gar nie stattgefunden hat. Dies teilte die Basler Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Merken
Drucken
Teilen
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass die sexuelle Belästigung nicht stattgefunden hat.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass die sexuelle Belästigung nicht stattgefunden hat.

Oliver Menge

Ein angeblicher sexueller Angriff auf eine Frau in Basel hat nicht stattgefunden: Die 28-Jährige täuschte die Tat vor. Die Staatsanwaltschaft hat gegen die Schweizerin ein Verfahren wegen Irreführung der Rechtspflege eingeleitet.

Die Frau hatte Ende Oktober Anzeige erstattet, weil sie bei der Rosentalanlage von einem Unbekannten in ein Gebüsch gezerrt und unsittlich berührt worden sei. Dabei hatte sie den Täter detailliert beschrieben. Inzwischen ergaben Ermittlungen der Kriminalpolizei jedoch, dass die Tat nicht stattgefunden hatte, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Das Motiv der Frau wird noch ermittelt.