STS Kleinbasel

Nach Austritten: Stadtteilsekretariat tönt Änderungen an

Der Austritt von FDP und LDP aus dem Stadtteilsekretariat (STS) Kleinbasel könnte Folgen haben. (Archiv)

Der Austritt von FDP und LDP aus dem Stadtteilsekretariat (STS) Kleinbasel könnte Folgen haben. Dieser sei sehr bedauerlich, denn damit gehe ein wichtiger Teil des Meinungsspektrums im STS Kleinbasel verloren, schreibt Trägervereinspräsident Urs Joerg in einer Medienmitteilung.

Die beiden Parteisektionen wollen den STS Kleinbasel verlassen, weil dieser links dominiert sei und eine «klare politische Agenda verfolgt». Sie wollten nicht als bürgerliches Feigenblatt dienen. Inhaltlich geht der STS Kleinbasel in seiner Mitteilung nicht auf die Vorwürfe ein. Der Austritt sei aber gerade deshalb zu bedauern, weil die letzte Delegiertenversammlung beschlossen habe, eine Arbeitsgruppe zur Organisationsentwicklung des STS Kleinbasel einzusetzen.

Diese soll unter der Leitung eines externen Moderators stehen. Gleichzeitig habe der Vorstand beschlossen, bei allen Mitgliederorganisationen des Trägervereins über einen Fragebogen Kritik und Wünsche zur Organisation des STS zu erheben. «Mit dem Austritt fehlt die wichtige Stimme der beiden Parteien FDP und LDP», meint Joerg.

Je nach den erzielten Resultaten aus diesen Bemühungen, behält sich auch die CVP einen Austritt vor.

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