Kantonsfusion
Nach BL-Nein zu Fusionsinitiative: Basler Regierung will Taten sehen

Nach der Absage der Baselbieter Regierung zur Fusionsinitiative will die baselstädtische Regierung ihre Amtskollegen beim Wort nehmen mit dem Versprechen vertiefter Zusammenarbeit. Die Stadtkantons-Exekutive begrüsst die Initiative.

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Die Basler Regierung nimmt das Versprechen engerer Zusammenarbeit ihrer Baselbieter Amtskollegen beim Wort und fordert Taten.

Die Basler Regierung nimmt das Versprechen engerer Zusammenarbeit ihrer Baselbieter Amtskollegen beim Wort und fordert Taten.

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Die Fusionsinitiative stosse den Prozess an, eine Fusion gründlich zu prüfen und Entscheidungsgrundlagen zu erarbeiten, sagte der baselstädtische Regierungspräsident Guy Morin (Grüne) auf Anfrage zur Nachrichtenagentur sda. Dies unterstütze die Exekutive des Stadtkantons, womit es eine Differenz gebe zur Baselbieter Regierung.

Die Regierung des Stadtkantons habe am Dienstag den Entscheid der Nachbarn kurz in diesem Sinne besprochen. Formell nehme sie erst nach der Überweisung der Fusionsinitiative durch den Grossen Rat Stellung. Dies werde im Herbst erfolgen.

"Freude" habe man in Basel daran, dass Liestal die Zusammenarbeit betone. Aber "jetzt müssen Taten folgen", mahnte Morin. Konkrete Vorschläge lägen ja bereits auf dem Tisch: etwa Patientenfreizügigkeit und Spitalplanung, der S-Bahn-Tunnel unter dem Basler Stadtzentrum ("Herzstück") oder Life Science-Campus-Projekte.