Coronavirus

Nach Corona-Fall in Basler Bar Rouge: «Maskenfreie Zone» verboten

Keine maskenfreie Zone mehr in der Bar Rouge. (Archivbild)

Keine maskenfreie Zone mehr in der Bar Rouge. (Archivbild)

Der Kantonsarzt Thomas Steffen hat nach Bekanntwerden des ersten Coronavirus-Falles in einer Basler Bar bei den Verantwortlichen interveniert: Künftig ist die «maskenfreie Zone» in der Bar Rouge nicht mehr gestattet. Die Zahl der Personen, die in Quarantäne müssen, hat sich mittlerweile auf rund 65 erhöht.

Auf allen Floors der Bar Rouge am Messeplatz bestehe nun Maskentragepflicht, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Eine 35-jährige Frau, die letzten Freitag in der Bar Rouge gewesen war, ist am Sonntag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei ihrem Partner fiel der Test ebenfalls positiv aus.

Der kantonsärztliche Dienst ging am Montag von rund 40 engen Kontaktpersonen aus, die zusammen mit der Frau in der «maskenfreien Zone» getanzt hatten. Inzwischen hat sich die Zahl jener Personen auf rund 65 erhöht.

Zahl der Personen in Quarantäne steigt markant

«Aus den Gesprächen mit in der Bar Rouge registrierten Kontaktpersonen konnten noch rund 10 zusätzliche Kontaktpersonen ausfindig gemacht werden», sagte die Sprecherin. Zudem hätten sich aufgrund der Medienmitteilung rund 15 weitere Personen gemeldet, die die Definition enger Kontaktpersonen ebenfalls erfüllt hätten.

Der Kanton Basel-Stadt verzeichnete am Dienstag 6 Neuinfektionen. 54 Personen befanden sich in Isolation. Die Zahl der Personen in Quarantäne stieg um 106 auf 678 an und setzt sich aus 123 Kontaktpersonen und 555 Reiserückkehrende zusammen. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei 57.

Im Kanton Baselland sind 11 neue Coronavirus-Fälle registriert worden.

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