Das Basler Unispital investiert eine Stange Geld, um die Sicherheit auf der Notfallstation zu erhöhen. Der Sicherheitsdienst ist neu rund um die Uhr im Einsatz.

Die Notfallstation des Basler Unispitals hat den Sicherheitsdienst «massiv ausgeweitet», wie Spitalsprecherin Sabina Heuss gegenüber der «Schweiz am Sonntag» sagt.

Dabei handle es sich um eine Sofortmassnahme als Reaktion auf eine Gewalteskalation im vergangenen Sommer: Ein Patient ging auf Pflegerinnen los und würgte eine Frau lebensgefährlich. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen versuchter vorsätzlicher Tötung erhoben, wie die Zeitung weiter berichtet.

Nicht nur der Sicherheitsdienst wird nun ausgebaut, das gesamte Sicherheitsdispositiv wird erneuert. Gemäss Heuss geht es hauptsächlich darum, Gewalt früher zu erkennen, um künftig schneller reagieren zu können.

«Wir wollen nie mehr eine Situation erleben wie im letzten Juli», sagt die Spitalsprecherin.

Den Betrag, den die Spitaldirektion dafür bewilligte, will sie nicht verraten. Nur so viel: «Die neuen Massnahmen kosten eine Stange Geld.»