Nach Hochwasser
Kranschiff ab Mittwoch im Einsatz: Basler Rheinufer wird gesichert

Nach dem Absturz dreier Fischergalgen am Rheinufer packt der Kanton Basel-Stadt nun Sicherungsarbeiten an. Dafür wird bis Ende Jahr ein Kranschiff im Einsatz sein.

Silvana Schreier
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Juli 2021: Unmittelbar nach dem Absturz der Fischergalgen wurde die Grenzacherstrasse für den Verkehr gesperrt.

Juli 2021: Unmittelbar nach dem Absturz der Fischergalgen wurde die Grenzacherstrasse für den Verkehr gesperrt.

zvg

Das Hochwasser im Juli 2021 beschädigte das Basler Rheinufer zwischen Schwarzwaldbrücke und Kraftwerk Birsfelden nachhaltig. Drei Fischergalgen fielen den Fluten zum Opfer, mehrere Tage war die Grenzacherstrasse für den Verkehr gesperrt. Nun teilt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) mit: Ab Mittwoch wird ein Kranschiff bei der Sicherung des Ufers helfen.

Laut Mitteilung sollen 15'000 Tonnen Steine und Kies zum besseren Schutz der Rheinuferböschung. Die Arbeiten seien jedoch abhängig von der Witterung und dem Pegelstand des Rheins. Sie sollen bis Ende Jahr dauern. Ist die Böschung dann aber gesichert, könne das Tiefbauamt klären, «ob sämtliche verbleibenden Fischergalgen wieder gefahrlos genutzt werden können».

Projekt für dauerhafte Instandstellung kommt

Im Herbst will das Tiefbauamt laut Mitteilung eine morsche Holzstützmauer zwischen den Fischergalgen mit den Nummern 18 und 19 ersetzen. Das seien Arbeiten, die schon länger geplant worden seien.

Für die dauerhafte und langfristige Instandstellung des Rheinufers werde das Tiefbauamt ein Projekt für die dauerhafte Instandstellung des Rheinufers erarbeiten und anschliessend dem Regierungsrat zur Überweisung an den Grossen Rat vorlegen, heisst es weiter.

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