Internetfahndung

Nach Randalen in St. Gallen: Zehn FCB-Hooligans identifiziert

Nach einem Auswärtsspiel in St.Gallen kam es am Bahnhof St.Gallen-Winkeln zu Gewaltausschreitungen. (Archiv)

Nach einem Auswärtsspiel in St.Gallen kam es am Bahnhof St.Gallen-Winkeln zu Gewaltausschreitungen. (Archiv)

Zehn FCB-Fans, die nach dem Auswärtsspiel in St. Gallen vom März 2015 randaliert haben sollen, konnten mithilfe einer Internetfahndung identifiziert werden.

Das erklärte Ralph Hurni gegenüber der «Ostschweiz am Sonntag». Wie der Kommandant der St. Galler Stadtpolizei und neuer Präsident der Vereinigung städtischer Polizeichefs weiter ausführt, seien die mutmasslichen Täter der Justiz übergeben worden.

Die Internetfahndung nach zehn FCB-Fans war im Herbst kritisiert worden, weil dabei das Foto eines Mannes publiziert worden war, der sich längst gestellt hatte. Um die Gewalt an Fussballspielen eindämmen zu können, erhofft sich Hurni eine engere Zusammenarbeit zwischen Fussballliga, Stadionbetreibern, Polizei und Politik. Weil zunehmend Aggressivität und Gewalt gegen Polizisten registriert werden müssten, fordert er eine härtere Bestrafung der Täter. (dba)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1