Nachwuchs
Homeoffice- und Coronapause gefällig? Den Wildsäuli in den Langen Erlen könnte man stundenlang zuschauen

Am 23. Februar sind im Tierpark Lange Erlen mit den Wildschweinfrischlingen die ersten Jungtiere des Jahres zur Welt gekommen. Der gestreiften Schar zuzuschauen, hat einen hohen Suchtfaktor.

Simone Morger
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Seit dem 1. März ist der Tierpark in den Langen Erlen wieder geöffnet. Zum Glück, denn gerade im Frühling gibt es so einiges zu sehen. Die derzeit wohl grösste Attraktion: Die beiden Wildschweinbachen haben am 23. Februar Junge bekommen und seither springt eine Schar gestreifter Frischlinge durch das Gehege.

Die 14 kleinen Säuli sind die reinste Augenweide. Mal spicken sie regelrecht durch die Luft, mal rennen sie in bemerkenswertem Tempo durch die Anlage, mal wühlen sie mit ihren Rüsseln in der Erde. Aber immer schaffen sie es, nah beieinander zu bleiben und vor allem in der Nähe der erwachsenen Tiere. An den Zitzen der Mutter gibt es schliesslich auch die nötige Stärkung.

Ebenfalls Nachwuchs gabs im Februar bei den Zwergziegen und bei den Fehkaninchen.

Verspielt: die jungen Zwerggeissli.

Verspielt: die jungen Zwerggeissli.

Daniel Schaufelberger

Doch dabei wird es nicht bleiben. Ausser beim Luchs und bei den Wildkatzen soll es bei fast allen Tieren im Park in den nächsten Wochen Jungtiere geben, etwa bei den Rot - und Damhirschen, bei den Wisenten, Gemsen und bei vielen Vögeln.

Corona-Schutzmassnahmen und Artenschutzprogramm

Da die Wisentzucht in den Langen Erlen gut angelaufen sei, könne sich der Tierpark laut Medienmitteilung nun am internationalen Artenschutzprogramm beteiligen. Zwei Basler Wisente sind deshalb vergangene Woche nach Deutschland gebracht worden. Dort sollen sie auf die Auswilderung in Rumänien vorbereitet werden.

Wegen des Coronavirus müssen Besucherinnen und Besucher ab zwölf Jahren derzeit im gesamten Tierpark eine Schutzmaske tragen. Zudem werden die Besuchergruppen gebeten, genügend Abstand voneinander zu nehmen.