Freiheit. Gemeinsinn, Fortschritt. «Diese FDP-Werte passen genau zu meinen eigenen Positionen», sagt Thomas Kessler. So erstaunt es vielleicht weniger, dass die Basler FDP den ehemaligen Stadtentwickler angefragt hat, bei den Nationalratswahlen 2019 für die Partei als Spitzenkandidat zu kandidieren. Auf diese Weise wolle der Freisinn den 2015 verlorenen Sitz wieder zurückerobern, berichtet die «Basler Zeitung».

Definitiv entschieden aber ist noch gar nichts. Um sich in den kommenden Monaten gegenseitig noch näher kennenzulernen, arbeitet Kessler nun bei der Liberalen Denkfabrik mit. «Ich bin zuversichtlich, dass wir zueinanderpassen», sagt Kessler. Sowohl bei den Grundsätzen als auch beim Parteiprogramm gebe es viele Übereinstimmungen, meint der
58-Jährige, der von 1987 bis 1991 noch für die Grünen im Zürcher Kantonsrat politisiert hatte.

Abschliessend entscheiden wird dann der FDP-Nominationsparteitag vom September 2018.
Kessler selber sieht sich politisch in der Fortsetzung der liberal-radikalen Linie von 1848, welche für den Erfolg der Schweiz sei. Als wichtige Punkte nennt er etwa die Industrie 4.0, eine breite politische Partizipation oder intakte Chancen für alle Kinder. «Das ist nicht etwa eine linke Position, sondern eine radikal-liberale», betont Kessler. (dba)