Basler Museen
Naturhistorisches Museum: 214-Millionen-Neubauprojekt kommt vors Volk

Über das Neubauprojekt für das Naturhistorische Museum Basel und das Staatsarchiv des Stadtkantons muss das Volk entscheiden. Das Referendum gegen das 214 Millionen Franken teure Vorhaben ist zustande gekommen.

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Sind vom Neubauprojekt des Naturhistorischen Museums «hundertprozentig überzeugt»: Die Co-Direktoren David Alder (rechts) und Basil Thüring. R. Schmid
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So soll der Neubau des Naturhistorischen Museums aussehen.
Neubauprojekt Naturhistorisches Museum Basel
Müssen umziehen: Die Exponate aus dem Naturhistorischen Museum sollen in einen Neubau im St. Johann.

Sind vom Neubauprojekt des Naturhistorischen Museums «hundertprozentig überzeugt»: Die Co-Direktoren David Alder (rechts) und Basil Thüring. R. Schmid

Roland Schmid

Das Referendumskomitee "Nein zum Museums-Stücki" hat am Freitag bei der Basler Staatskanzlei 2763 Unterschriften eingereicht. Nötig sind mindestens 2000.

Wann über das Projekt abgestimmt wird, steht laut Staatskanzlei noch nicht fest. Die Wahrscheinlichkeit sei aber gross, dass dies am 19. Mai der Fall sein werde, hiess es auf Anfrage.

Der Grosse Rat hatte dem Projekt beim Bahnhof St. Johann im Januar mit 67 gegen 27 Stimmen bei sechs Enthaltungen zugestimmt. Die SVP hatte schon damals das Referendum angekündigt weil sie das Projekt als zu teuer und unnötig erachtet.

Dem Referendumskomitee gehören neben Exponenten der SVP und der Jungen SVP auch Freisinnige an. Die FDP hatte im Kantonsparlament erfolglos Rückweisung der Vorlage verlangt. Sie forderte neben tieferen Betriebskosten auch eine Gesamtschau über anstehende Museumsprojekte mit Kosten von einer halben Milliarde Franken.

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