Friedhof Hörnli
Naturschutzorganisation jubelt: Rettung für Friedhof-Rehe «ist in Sichtweite»

Die Behörden sistieren das Rekursverfahren der Fondation Weber gegen den Abschuss der Rehe auf dem Basler Friedhof Hörnli. Die Fondation will mit den Behörden eine einvernehmliche Lösung ausarbeiten.

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Der Rekurs gegen den Abschuss der Rehe auf dem Basler Friedhof Hörnli ist sistiert worden.

Der Rekurs gegen den Abschuss der Rehe auf dem Basler Friedhof Hörnli ist sistiert worden.

HO

Das Justiz- und Sicherheitsdepartement (JSD) des Kantons Basel sistiert ein Rekursverfahren der Fondation Weber gegen den Abschuss der Rehe auf dem Friedhof Hörnli. Zumindest für so lange bis die derzeit laufenden Gespräche mit den Behörden abgeschlossen sind, teilte die Naturschutzorganisation am Donnerstag mit. Mit diesem Sistierungsentscheid des JSD rücke die Rettung der Rehe in Sichtweite, so die Fondation weiter. Laut JSD findet demnächst ein runder Tisch mit den involvierten Behörden statt. Dieser wird von der Basler Stadtgärtnerei geleitet.

«Gemeinsam mit Fachpersonen und der Stadtgärtnerei arbeiten wir an Alternativen, wie die Anzahl Rehe, die Pflege und der Unterhalt dieser einmaligen historischen Friedhofsanlage am Hörnli sowie Biodiversitätsaspekte im Gleichgewicht gehalten werden können», lässt sich Vera Weber, Präsidentin der Fondation Franz Weber, in der Mitteilung zitieren.

Im Mai hatte die Basler Stadtgärtnerei mitgeteilt, dass auf dem Friedhof Hörnli einzelne Rehe abgeschossen werden sollten. Die Fondation Weber hatte gegen die Abschusspläne Rekurs eingelegt und so eine Gnadenfrist erwirkt.