Schnellimbisskette

Neu Italienisch und Thai: Vapiano-Betreiber machen in Basel ein Gastro-Experiment

Neben Italienisch und Thai soll das Angebot noch zusätzlich erweitert werden. Der Vapiano-Schriftzug ist beim Restaurant am Claraplatz schon weg, der neue noch nicht da.

Neben Italienisch und Thai soll das Angebot noch zusätzlich erweitert werden. Der Vapiano-Schriftzug ist beim Restaurant am Claraplatz schon weg, der neue noch nicht da.

Die Restaurantfiliale an der Unteren Rebgasse in Basel ist keine mehr – dafür starten dieselben Betreiber dort mit neuem Konzept.

«Jetzt sind sie aber vier Wochen zu früh»: Sabina Sodano lacht am Telefon. Sie ist Geschäftsführerin der Gastrokette Vapiano in der Deutschschweiz; ihre Familie führt den Edelschnellverpfleger mit italienischer Karte als Lizenznehmerin. In Basel betrieb Vapiano bislang zwei Lokale: Eines an der Unteren Rebgasse und eines an der Sternengasse beim Kirschgarten.

Doch an der Unteren Rebgasse wird jetzt umgebaut. Das Restaurant sieht zwar noch gleich aus, heisst aber bereits anders: «ReBa 8». Grund für den Umbau sei aber nicht ein schlechter Geschäftsgang, wie Sodano sagt, im Gegenteil: «Wir sind mit dem Betrieb in der Schweiz sehr zufrieden.» Dies im Gegensatz zu Deutschland, wo Vapiano-Lizenznehmer wegen Verlusten Schlagzeilen machten.
Das Deutschschweizer Geschäft läuft offenbar so gut, dass die Familie Sodano in Basel nun ein Gastro-Experiment wagt. Mit dem Umbau der Rebgasse-Filiale zum «ReBa 8» soll das Speiseangebot unter anderem mit Thai-Food erweitert werden und ein neuer Lieferservice namens «James Choice» wird hochgefahren.

Erste Visitenkarten sind bereits im Umlauf, die Website «james-choice.ch» steht, doch Bestellungen lassen sich noch nicht tätigen. Dass noch nicht alles bereit stehe, habe mit einigen Verzögerungen in der Planung zu tun. Ursprünglich sei eine Neueröffnung auf Anfang Jahr vorgesehen gewesen, wie Sodano sagt.

Gleicher Standort, neues Verpflegungsangebot

Die Umbenennung wurde nötig, da die Vapiano-Lizenz eine entsprechende Angebotserweiterung unter dem Lizenznamen nicht zulasse. Dass dazu ein bestehendes Lokal umgebaut werde, habe damit zu tun, dass entsprechende Ladenflächen in der Schweiz schwer zu finden seien, so Sodano, und in Basel bislang zwei Filialen betrieben wurden. Das Lokal an der Sternengasse bleibt somit ein lizenziertes Vapiano, während die Untere Rebgasse ein neues Verpflegungskonzept erhält. «Die Lizenzgeber zeigten sich von dieser Lösung sehr angetan», sagt die Geschäftsführerin, zumal die Marke Vapiano ja in Basel präsent bleibe.

Der öffentlich wahrnehmbare Umbau an der Unteren Rebgasse hat in Basel derweil für Spekulationen gesorgt, ob sich Vapiano nun auch hierzulande übernommen hat. Dem sei definitiv nicht so, sagt Sodano. Die Situation in der Deutschschweiz könne nicht mit der in Deutschland verglichen werden.

Neben Italienisch und Thai soll das Angebot noch zusätzlich erweitert werden. Um was genau, will Sodano jetzt aber noch nicht sagen. Das werde dann tatsächlich erst zur Eröffnung in rund einem Monat kommuniziert.

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