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Neue Basler Trinkwasser-Pumpanlage spart Energie

Das neue «Herzstück» der Basler Trinkwasserversorgung in der Langen Erle kostete 24,5 Millionen Franken. (Archivbild)

Das neue «Herzstück» der Basler Trinkwasserversorgung in der Langen Erle kostete 24,5 Millionen Franken. (Archivbild)

Die Industriellen Werke Basel (IWB) haben in den Langen Erlen eine neue Trinkwasser-Pumpstation in Betrieb genommen. Das neue «Herzstück» der Basler Trinkwasserversorgung kostete 24,5 Millionen Franken und benötigt 15 Prozent weniger Energie als die alte Anlage.

Nach 60 Jahren Dauerbetrieb seien insbesondere die Pumpen der alten Anlage aus den 1960er-Jahren sanierungsbedürftig gewesen, teilten die IWB am Dienstag mit. Aus heutiger Sicht seien sie zudem überdimensioniert und unflexibel im Betrieb gewesen.

Die neue Pumpstation könne nun sehr flexibel auf den jeweils aktuellen Trinkwasserbedarf der Basler Haushalte reagieren, heisst es weiter. Dieser könne das Jahr hindurch sehr stark variieren. An heissen Sommertagen sei der Trinkwasserverbrauch mehr als doppelt so hoch wie an einem durchschnittlichen Wintertag.

Den höchsten Trinkwasserverbrauch massen IWB in diesem Sommer am 31. Juli. Insgesamt 127'000 Kubikmeter Trinkwasser gelangten an diesem Tag ins Netz, wovon 73'000 Kubikmeter aus der Pumpstation in den Langen Erlen gefördert wurden.

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