Der Entwurf der Architekten Camponovo Baumgartner besteche durch seine klare Identität, heisst es in einer Mitteilung des Bau- und Verkehrsdepartements Basel-Stadt vom Montag. Insgesamt haben acht Planerteams Entwürfe für das sechs Hektaren grosse Areal bei der S-Bahn-Haltestelle Dreispitz ausgearbeitet.

Das vom Beurteilungsgremium zur Weiterbearbeitung empfohlene Konzept orientiert sich gemäss Mitteilung an bekannten historischen Basler Siedlungstypologien. Der Pausenplatz der im Zentrum geplanten neuen Primarschule soll dem ganzen Quartier als Treffpunkt dienen.

Das Wohnungsangebot soll auf preisgünstiges und energiesparendes Wohnen ausgerichtet sein. Weiter sind Kindergärten und "quartierdienliche Gewerbeflächen" vorgesehen.

Der ausgewählte Entwurf bildet die Grundlage für den Bebauungsplan zweiter Stufe. Dieser soll 2019 durch die Regierung beschlossen werden, wie es weiter heisst. Der Baustart ist für 2022 vorgesehen.

Zuvor werden auf dem heute grösstenteils für Freizeitgärten genutzten Areal auf einer ehemaligen Kiesgrube Altlasten saniert. 2017 hatte die Basler Regierung für jene Sanierung 20,2 Millionen Franken beschlossen. Das Areal ist im Eigentum des Kantons Basel-Stadt.